Was sind Finanzinvestitionen und wie funktionieren sie?

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Eine Investition besteht in der produktiven Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen. Im Finanzbereich kann dies als Einsatz eines bestimmten Geldbetrags an den Finanzmärkten in Form eines Finanzprodukts definiert werden. Eine umfassendere Definition könnte folgendermaßen lauten: Finanzinvestitionen sind die produktive Nutzung eines Vermögens für eine bestimmte Dauer mit dem Ziel, dessen Wert zu erhöhen. Auf diese Weise können Hypothekendarlehen und Kredite auch als Finanzinvestitionen klassifiziert werden.

Es gibt viele Arten von Finanzinvestitionen. Ein roter Faden, um sich zwischen ihnen zu orientieren, kann darin bestehen, sie nach Dauer, Risiko und Rendite zu klassifizieren. Es gibt langfristige, mittel- oder kurzfristige Investitionen. Ebenso können Anlagen ein niedriges, mittleres oder hohes Risikoprofil aufweisen. Entscheidend für den Investor ist immer das Risiko-Ertrags-Verhältnis, d.h. wie hoch wird die Ausschüttung - ob in Form von Dividende oder Zinsen - sein im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und der Wahrscheinlichkeit, dieses zurückzuerhalten. Auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere nach MiFID II) müssen die Anlageprodukte den Anlegern sowohl unter Risikogesichtspunkten als auch im Hinblick auf die Gebühren so transparent wie möglich vorgelegt werden. Gerade die anfallenden Gebühren können die effektive Rendite erheblich beeinflussen.

Für diejenigen, die nach sicheren Investitionen suchen, gibt es bestimmte Formen der Anlage ihres Vermögens (z. B. die Fonds mit garantiertem Kapital). Der allgemein bekannteste Weg zum Schutz vor Risiken ist jedoch die Diversifizierung der Anlagen. Die Diversifizierung von Investitionen bedeutet den Aufbau eines Anlageportfolios, das sich aus Wertpapieren aus verschiedenen Märkten zusammensetzt, die möglicherweise nur wenig oder negativ miteinander korreliert sind.

Es gibt viele Finanzdienstleister, die befugt sind, Finanzprodukte anzubieten und daher Investitionen sowohl seitens Unternehmen als auch seitens Privatanlegern zu ermöglichen. Als Erstes sind hier Banken zu nennen, aber auch Kapitalverwaltungsgesellschaften und Vermögensverwaltungsgesellschaften sollten nicht vergessen werden. Finanzberater sind Fachleute, die qualifiziert sind, auf Sparer ausgerichtete und auf Finanzprodukten basierende Anlagestrategien auszuarbeiten. Sie können Mitarbeiter von Banken und Unternehmen sein, auf eigenen Namen arbeiten oder unabhängig sein.

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