Finanzforum: Behavioral Finance 29 veröffentlichte Beiträge - 7.527 Lesungen


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Das sogenannte „Behavioral Finance“ ist ein Sektor der Ökonomie und Neuroökonomie, der sich mit Finanzentscheidern von einer bestimmten Perspektive aus befasst. Tatsächlich treffen die Marktteilnehmer ihre Entscheidungen nicht immer rational, sowohl wegen des Mangels an vollständigen Informationen als auch weil entscheidende Faktorenemotionaler Arteingreifen. Behavioral Finance befasst sich mit der Erkennung der Konstanten des menschlichen Verhaltens, die auf diese Faktoren zurückzuführen sind, mit dem Ziel, Analysen und Vorhersagemodelle dieser Verhaltensweisen bereitzustellen.


Der Negativitäts-Bias und seine negativen Auswirkungen auf die Geldanlage

Verfasst am 15.03.2024

Vielleicht ist nicht allen Anlegern bekannt, dass die menschliche Neigung, negativen Nachrichten mehr Aufmerksamkeit zu schenken als positiven, in der Verhaltensökonomie (zu der auch die Behavioral Finance gehört) als Negativity Bias untersucht wird. Doch welche Auswirkungen hat sie und wie kann man ihre Risiken vermeiden? Der Negativity Bias Der Negativity Bias (Negativitätsbias) ist eine kognitive Verzerrung, die Menschen dazu veranlasst, negativen Informationen mehr Gewi ...

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Gleiches Geld, aber unterschiedlicher Wert: das Paradox der mentalen Buchführung

Verfasst am 28.07.2023

Die mentale Buchführung (mental accounting) ist ein Phänomen, das dazu führt, dass ein und demselben Geldbetrag ein unterschiedlicher Wert beigemessen wird. Schauen wir uns genauer an, was das ist. Ein Experiment von Kahneman und Tversky Wenn von mentaler Buchführung die Rede ist, wird oft auf ein Experiment von Daniel Kahneman und Amos Tversky verwiesen. In dem Experiment werden den Befragten zwei Situationen präsentiert, in denen eine Person eine Theatervorstellung b ...

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Besser nicht in die Falle des Recency Bias tappen

Verfasst am 21.07.2023

Auch wer an den Märkten investiert, läuft Gefahr, aufgrund einer kognitiven Verzerrung, die dazu führt, dass die Bedeutung bestimmter Informationen aufgrund ihrer zeitlichen Nähe überschätzt wird, einen häufigen Fehler zu begehen, der von der Behavioral Finance untersucht wird. Was ist der Recency Bias und wie hängt er mit dem Availability Bias zusammen? Die Perspektive, aus der wir Informationen bewerten, kann von entscheidender Bedeutung sein. Dies wir ...

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Verankerung: Auch in der Finanzwelt zählt (leider) der erste Eindruck

Verfasst am 07.07.2023

Man sagt, der erste Eindruck zählt. Leider gilt dies bis zu einem gewissen Grad auch in der Finanzwelt. Es ist schwierig, auf den so genannten "Ankereffekt" zu reagieren, aber wer es nicht versucht, riskiert unnötige Verluste in den Portfolios der Anleger. Was ist der Verankerungseffekt? Benchmarks sind wirksame Instrumente zur Bewertung und Entscheidungsfindung. In der Finanzwelt müssen beispielsweise viele Anlageprodukte ihre Benchmark veröffentlichen. Viele Anl ...

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Im Finanzbereich ist die Qualität der Informationen ein Vorteil, die Quantität ein Risiko

Verfasst am 12.05.2023

Durch das Internet sind Informationen so leicht zugänglich wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Wenn es sich jedoch um spezialisierte Bereiche wie Finanzen handelt, kann dies zu Nachteilen führen (die auch von der Behavioral Finance untersucht werden), die dazu führen können, dass Menschen kostspielige Entscheidungen für ihre Portfolios treffen. Spencer Jakab schreibt dazu im Wall Street Journal. Die Menge an Informationen erhöht das Vertrauen in die eig ...

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Investieren - Emotionen kontrollieren, nicht unterdrücken

Verfasst am 11.04.2023

Die Anlage an den Finanzmärkten ist eine komplexe Angelegenheit, die noch schwieriger wird, wenn man die natürliche emotionale Komponente des Menschen berücksichtigt. Hier hilft nicht nur die Behavioral Finance, sondern auch eine strategische Finanzplanung und eine angemessene Diversifizierung der Anlageportfolios auf der Grundlage bestimmter Parameter. Emotionen sind natürlich, bergen aber auch Risiken für Portfolios Investieren ist eine Tätigkeit, die mit starke ...

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Investieren: Die Angst, Geld zu verlieren, kann ein Risiko sein

Verfasst am 30.11.2022

Es ist normal, Angst zu haben, seine Investitionen oder Ersparnisse ganz oder teilweise zu verlieren. Diese Angst führt jedoch nicht immer dazu, dass wir in der Finanzwelt die besten Entscheidungen treffen: Im Gegenteil, in bestimmten Fällen kann sich diese Emotion, wie die Behavioral Finance erklärt, als Risiko für die Anlagerenditen erweisen. Greg Iacurci schreibt darüber auch in einem Artikel, der in 'CNBC' erschienen ist, aus dem wir einige Überlegungen ...

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KI kann einen Durchbruch in der Behavioral Finance bewirken

Verfasst am 24.11.2022

Die Akteure auf den Finanzmärkten verhalten sich nicht immer rational. Wie die Behavioral Finance lehrt, treffen viele Anleger ihre Entscheidungen auf der Grundlage von Emotionalität oder kognitiven Verzerrungen. Obwohl das Thema noch immer umstritten ist, könnte künstliche Intelligenz (KI) dazu beitragen, die Behavioral Finance bei der Entwicklung von Strategien zur Überwindung emotionaler Fallen in der Finanzwelt voranzubringen. Künstliche Intelligenz und Anwendu ...

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Investitionen: Die Angst, ausgeschlossen zu werden, ist gefährlich

Verfasst am 07.11.2022

Die Angst, von einem Ereignis ausgeschlossen zu werden, das Vorteile bringen könnte, ist auch unter dem Akronym FOMO (Fear Of Missing Out) bekannt. Mit anderen Worten, es ist die 'Angst, ausgeschlossen zu werden'. Diese Angst ist nicht nur selbst den Wissenschaftlern der Behavioral Finance wohlbekannt, sondern FOMO veranlasst Anleger oft zu Entscheidungen, die ihren Investitionen schaden. Greg Iacurci schreibt darüber auf 'CNBC', der die Meinungen einiger Investmentexpe ...

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