Wer ist ein Finanzberater und welche Arten von Finanzberatern gibt es?

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Ein Finanzberater bietet als Dienstleistung seine Beratung hinsichtlich Geldanlage, Kredite oder Versicherungen an. In diesem Zusammenhang erfolgt zumeist die Vermittlung von Finanzprodukten. Er kann seinen Beruf selbständig ausüben und somit ein selbständiger oder unabhängiger Finanzberater sein oder für eine Finanzberatungsfirma arbeiten.

Der allgemeine Begriff des Finanzberaters ist jedoch nicht gesetzlich geschützt. Soweit die Beratung rechtliche oder steuerliche Aspekte berührt, muss der Finanzberater die Vorgaben des Rechtsberatungsgesetzes und des Steuerberatungsgesetzes beachten, die auch von den Produktgruppen abhängen. Wenn man beispielsweise ein Darlehen vermitteln möchte, braucht man in Deutschland eine spezielle Gewerbeerlaubnis oder wenn ein Finanzberater seine Kunden bei Kapitalanlageprodukten beraten möchte, braucht er nach den Vorgaben des Kreditwesengesetzes eine Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut für Anlageberatung oder Honorar-Finanzanlageberater.

Die Rolle des Finanzberaters

Die Besonderheit des Berufs des selbständigen Finanzberaters besteht darin, eine im Außendienst an die Öffentlichkeit gerichtete Beratungstätigkeit auf der Grundlage eines Auftrags seitens qualifizierter Parteien wie beispielsweise Finanzintermediären, KVG, und Banken durchzuführen.Selbständig bedeutet, dass er als Handelsvertreter im Wesentlichen frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann (vgl. HGB § 84). Der selbständige Berater (der nicht voll unabhängig ist) handelt im Namen einer einzelnen Wertpapierfirma und bewirbt die Wertpapierdienstleistungen und -produkte, für die er die Beratungstätigkeit ausübt.

Er muss immer angeben, in welcher Funktion und für welches Unternehmen er tätig ist. Die Professionalität dieser Art von Beratern, die unter der Verantwortung des jeweiligen Unternehmens als Handelsvertreter(gebundene Vermittler) tätig sind, wird von eben diesen qualifizierten Unternehmen überwacht, die sie beauftragt haben. Dazu muss das Unternehmen über geeignete Verfahren verfügen, um zu überprüfen, ob die Berater die spezifischen Verpflichtungen erfüllen. Bei Nichteinhaltung kann das Unternehmen selbst für den vom Berater verursachten Schaden an Dritten haftbar gemacht werden. Das Unternehmen ist außerdem verpflichtet, die vertraglich gebundenen Vermittler der BaFin anzuzeigen, die diese in einem öffentlichen Register als KWG-Vermittler führt.

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