Investmentfonds: Kosten und Provisionen

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Die Kosten sind ein zentraler Aspekt bei der Auswahl von Investmentfonds. Die Kosten können in verschiedene Arten von Provisionen aufgeteilt werden: In Ausgabeaufschlag sowie Rücknahme-, Verwaltungs- und Performancegebühren. Die jährlich wiederkehrenden Kosten eines Investmentfonds werden als laufende Kosten aufgeführt und können mehrere Arten von Gebühren enthalten. Alle diese Informationen sind im KIID (Key Investor Information Document), dem Verkaufsprospekt, enthalten, einem Dokument, das dem Anleger bei Unterzeichnung zwingend vorgeschrieben übergeben werden muss. Der Anleger kann folglich, darin alle Informationen finden, die erforderlich sind, um seine Wahl zu treffen: Die Zielsetzung und die Anlagepolitik, die wichtigsten Arten von Aktivitäten, das Risiko-Rendite-Profil, wie auch alle vorgesehenen Kosten.

Der sogenannte Ausgabeaufschlag (oder Zeichnungsgebühr) ist die Gebühr, die bei Zeichnung des Investmentfonds zu zahlen ist. Die Politik des Fonds kann jedoch auch vorsehen, dass diese Zahlung ebenfalls im Falle späterer Zukäufe erfolgen muss. Es gibt keine feste Gebühr für den Ausgabeaufschlag: Sie ist von Fonds zu Fonds verschieden, wobei sie bei Aktienfonds normalerweise höher ist. Die Rücknahmekosten (oder Rücknahmekommission) ist eine Provision, die bei einigen Fonds von den Zeichnern verlangt werden kann, wenn diese die Rückerstattung ihrer Anteile an einem Investmentfonds beantragen. Die Verwaltungskosten sind zweifellos die wichtigsten anfallenden Kosten bei der Berechnung der Rendite: Sie beruhen auf einem jährlichen Prozentsatz der Investition, der die Arbeit der Verwaltungsgesellschaft und des Beratungsdienstes vergütet und müssen immer vom erwirtschafteten Ergebnis abgezogen werden. Schließlich gibt es noch die leistungsabhängigen Provisionen (Performance Fees), die sich anhand der erzielten Ergebnisse berechnen; in diesem Fall kann die Berechnung die absolute Rendite betreffen, in einigen Fällen jedoch auch einen zu Beginn festgelegten Referenzparameter.

Um den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, haben sich viele Fonds darauf eingerichtet, alternative Kostenformeln anzubieten. Beispielsweise wird in bestimmten Fällen die Möglichkeit geboten, Erstattungsprovisionen anstelle von Zeichnungsprovisionen zu wählen und verschiedene andere Varianten.

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