Altersvorsorge

Zusatzrente, in kleinen Schritten vorwärts bei der Bürokratie

Verfasst von MoneyController am 21.10.2020

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat erneut die Politik aufgefordert, sich um die Zusatzrenten zu kümmern. Weniger Bürokratie und mehr Rendite sind erforderlich. Dies ist, kurz gesagt, die Mitteilung, die lanciert wurde. Konkret sollten diese Vorschläge zu weniger Papierkram und einem flexibleren Zugang zum Kapitalmarkt führen. Die Bundesregierung bemüht sich vorerst, die Situation so weit wie möglich zu klären. Das Programm „säulenübergreifende Altersvorsorgeinformation“ sollte Klarheit schaffen. Ziel ist es sicherzustellen, dass alle, die einem System der Zusatzrente beitreten, wissen, wie viel sie bezahlen müssen, um im Alter einen bestimmten Betrag zu erreichen.

Die etwas weniger beruhigende Nachricht ist, dass das Programm laut den Experten des Bundes nicht vor 2023 vollständig umgesetzt werden kann. Es wäre jedoch bereits ein ausgezeichnetes Ziel. Viele Sparer fürchten die komplizierte Bürokratie zusätzlicher Renten, einschließlich der Betriebsrenten. Unternehmen sind häufig gezwungen, spezifisches Personal für die Verwaltung der verschiedenen Formen der betrieblichen Altersversorgung einzusetzen. Demografische Prognosen zeigen, dass innerhalb von zwanzig Jahren die Bevölkerung der über 67-Jährigen fast der Hälfte der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter entspricht: 21,4 Millionen gegenüber 45,8 Millionen. Eine Situation, in der zusätzliche Rentensysteme nicht nur nützlich, sondern notwendig sind.

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