Finanzmärkte / Wirtschaft

Startet die Wirtschaft nicht erneut durch? Die Risiken von Börseninvestoren steigen

Verfasst von MoneyController am 21.09.2020

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel hat ihren gewohnten Quartalsbericht veröffentlicht, in dem eindeutig dargelegt wird, dass die Wechselkurse derzeit vollständig vom wirtschaftlichen Umfeld entkoppelt sind. Die maßgebliche Bank, die Devisenreserven für Zentralbanken verwaltet und einige geldpolitische Richtlinien vorgibt, zeigt sich besonders pessimistisch bezüglich der wirtschaftlichen Zukunft Europas und der übrigen Welt. Die wirtschaftliche Katastrophe, die durch den Lockdown verursacht wurde, könne sich wahrscheinlich wiederholen, wenn die Infektionen weiter zunehmen (wie es derzeit geschieht). An der Börse hingegen scheint die Pandemie nicht einmal stattgefunden zu haben. Der Grund, warum davon ausgegangen wird, dass der Aktien- und Rentenmarkt trotz der Krise des wirtschaftsproduktiven Umfelds weiter wächst, ist nur ein einziger: die von den Zentralbanken bereitgestellte Liquidität. Bestätigt wird dies durch die Tatsache, dass die Anleger nur noch zu beruhigen sind, wenn vertrauenerweckende Ankündigungen von Zentralbanken, wie der des Leiters der Fed Jerome Powell, vorliegen, der letzte Woche die Verlängerung der Nullzinspolitik angekündigt hat. Trotzdem wächst ohne eine starke Wirtschaft im Rücken das Risiko, dass sich der Aktienmarkt an die reale Situation anpassen muss. Und das könnte einen scharfen Zusammenbruch vieler Wertpapiere bedeuten.

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