Finanzmärkte / Wirtschaft

Was wäre, wenn der Brexit zu einer Chance würde?

Verfasst von MoneyController am 03.11.2020

Die Hypothese eines harten Brexit ist nicht mehr so ​​beunruhigend wie zuvor. Die Verhandlungen müssen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, um festzulegen, wie Großbritannien endgültig aus der Europäischen Union austreten wird, doch die Finanzwelt scheint darüber nicht besonders besorgt zu sein. Joachim Wuermeling, Vorstandsmitglied der Bundesbank, sagte: „Die im Zuge des Brexits nach Deutschland kommenden Institute sind insgesamt gut auf das Ende der Übergangsfrist vorbereitet“. Aber warum all diese Ruhe? Was zählt, ist sicherlich die Wachstumsprognose der Arbeitsplätze in Frankfurt, die auf 2.500 Stellen geschätzt wird. Die Banken, die von London nach Frankfurt ziehen müssen, bringen aber nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Kapital. Nach Angaben der Bundesbank wird der Zufluss von verwaltetem Kapital insgesamt 675 Milliarden betragen. Insgesamt gab es 64 Anträge auf Sitzverlegung in Form von Banklizenzanträgen (40% wurden bereits angenommen und betreffen große Finanzinstitute). Einige Institute reichten den Antrag verspätet ein, um die Kosten des Umzugs so weit wie möglich nach hinten zu verschieben. Mehr als mit Angst wird der Brexit daher zunehmend als Übergang der geschäftlichen Aktivitäten von London nach Frankfurt gesehen.

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