Anlagen

Warum ist es so schwierig, die richtige Anleihe zu finden?

Verfasst von MoneyController am 25.09.2020

Man würde es kaum glauben, aber die richtige Anleihe zu finden, in die man investieren kann, ist schwieriger als man denkt. Schauen wir uns einige Beispiele an, die von der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) angeführt wurden. Die Kion-Gruppe mit Hauptsitz in Frankfurt, Marktführer in der Herstellung von Gabelstaplern und in Lagertechnik. Das Schweizer Pharmaunternehmen Novartis. Carlsberg, der bekannte internationale Brauer aus Dänemark. DerMondelez-Lebensmittelkonzern. Und Maxeda, das niederländische Einzelhandelsunternehmen. Nun, all diese sind solide Unternehmen mit guten Aussichten, auf die viele Anleger ohne große Sorgen setzen könnten. Für einen privaten Investor ist es jedoch praktisch unmöglich, in sie zu investieren. Der Grund hierfür ist, dass aus Gründen des Anlegerschutzes ein Basisinformationsblatt und Informationen zu Risiken bereitgestellt werden müssen. Die genannten Unternehmen geben daher lieber Anleihen in einer Stückelung von mindestens jeweils 100.000 Euro an institutionelle Anleger aus, für die nicht die gleichen Verpflichtungen gelten wie für Privatanleger. Dies führt zu deutlich geringeren Verwaltungskosten. Das Paradoxon besteht, wie die FAZ betont, darin, dass Privatanleger keine Beschränkungen für gefährlichere Anlagen wie die Hebelzertifikate auf die Wirecard-Aktie oder Erdölaktien haben, die weitaus volatiler sind.

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