ETF

Warum heben Aktien-ETFs nicht ab?

Verfasst von MoneyController am 16.09.2020

ETFs sind nicht alle gleich. Diese Form des automatisierten Sparens, das sich aus indexgebundenen Fonds an der Börse zusammensetzt, überzeugt gewiss immer mehr Anleger, die allein im Juni 25 Milliarden in diese Finanzinstrumente investiert haben. Wie Stefan Kuhn, Leiter des ETF-Anbieters SPDR Deutschland (der zur State Street gehört), in einem Interview mit der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) erklärte, ist der Erfolg von ETFs sowohl institutionellen als auch privaten Anlegern zu verdanken. Aber vielleicht sind es gerade die privaten Investoren, die den Markt entscheidend vorantreiben. Institutionelle Anleger investieren laut Kuhn zwar in ETFs, bevorzugen jedoch häufiger komplexe Strategien, bei denen Spezialfonds eingesetzt werden – Instrumente, die möglicherweise riskanter und teurer sind, aber sicherlich flexibler. Die Präferenzen privater Sparer richten sich dagegen an einer umfangreichen Produktpalette von ETFs aus. Aber sie vernachlässigen Aktien-ETFs. Der Grund? Derzeit bietet der ETF-Anleihemarkt sowohl unter Risiko- als auch unter Liquiditätsgesichtspunkten mehr Absicherung. Außerdem werden Aktien-ETFs, wie aus dem oben erwähnten Interview hervorgeht, von institutionellen Investoren eher als kurzfristige Instrumente bzw. zur flexiblen Adjustierung ihrer Anlagestrategie genutzt. SPDR ist einer der größten ETF-Anbieter in Europa, in einem Markt, der unumstritten von zwei Giganten wie BlackRock und I-Share dominiert wird.

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