Finanzberatung

Eine Einführung in die Vorteile der Vermögensplanung

Verfasst von MoneyController am 30.10.2021

Welche Beziehung haben die Deutschen zur Finanzplanung? Das „Finanzbarometer“ von J.P. Morgan Asset Management, eine Umfrage unter mehr als 2.000 Personen über 20 Jahren in Deutschland, klärt diese Frage. Die Umfrage wurde anlässlich des Weltspartages veröffentlicht und bot Gelegenheit, an die Vorteile einer durchdachten Finanzplanung zu erinnern.

Wer sind die Lieblingsberater der Deutschen?

Freunde, Verwandte und Familienmitglieder sind die eigentlichen Finanzberater der Deutschen: 36 % der befragten Stichprobe verlassen sich bei Finanzentscheidungen auf ihren Rat. Nur 29 % bzw. 22 % der Befragten verlassen sich auf eine Bank bzw. einen Finanzberater. Der Rest verteilt sich zu gleichen Teilen auf Blogger und Influencer einerseits und Fachmagazine andererseits. „Familie und Freundeskreis haben seit jeher einen hohen Stellenwert, wenn es um Anlagetipps geht. Kein Wunder, erhofft man sich davon einen vertrauensvollen, 'sicheren' Hinweis, um das Vermögen zu mehren. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass ein schneller Tipp nebenbei nicht mit einer fundierten Finanzplanung zu vergleichen ist. Hier kommen vor allem die Hausbank und der Finanzberater zur Geltung, die nach wie vor ebenfalls ein hohes Vertrauen bei den Anlegerinnen und Anlegern genießen“, sagt Matthias Schulz, Managing Director bei J.P. Morgan Asset Management.

Wie wichtig ist die Finanzplanung den Deutschen?

Doch für wie dringend halten die Deutschen die Inanspruchnahme einer Finanzplanung? Die Hälfte der Befragten vielleicht nicht so sehr, da sie keinen konkreten Finanzplan haben. 29 % hingegen investieren unabhängig und spontan, wenn sie noch etwas Geld übrig haben. Dagegen glauben 23 %, dass sie dringend auf eine Finanzplanung zurückgreifen müssten. Allerdings verlassen sich nur 19 % auf eine Finanzberatung, während 36 % auf eigene Faust planen. Was hält Schulz von diesen Daten? „Der Bedarf an Finanzplanung wird weiter steigen, da mit dem zunehmenden Geldvermögen bei weiterhin niedrigen Zinsen, steigender Inflation und immer häufiger erhobenen 'Verwahrentgeldern' eine renditeorientierte und ausgewogene Anlage noch stärker in den Fokus rückt“. Was Schulz hier unterstreicht, ist die Notwendigkeit eines Mentalitätswandels: Wie die Studie „Vom Sparen zum Investieren“ vom Frühjahr 2021 zeigt, haben Sparer, die einen soliden Sparplan aufstellen, mehr Vertrauen in sich selbst und erreichen ihre Sparziele deutlich besser, sofern sie diese haben.

Die Vorteile der Finanzplanung

Diese Aussagen werden durch die aktuelle Studie bestätigt: 54 % der Befragten sind mit der Finanzplanung sehr zufrieden oder zufrieden, bei denjenigen, die sie bereits umgesetzt haben, steigt der Anteil auf zwei Drittel. Die Finanzplanung macht sich in der Tat die Vorteile zunutze, die sich aus der Möglichkeit ergeben, eine maßgeschneiderte Lösung für die Sparer zu entwickeln und von den langfristigen positiven Auswirkungen der Märkte zu profitieren. Es ist eine Strategie, die die Risiken, aber auch den Aufwand über die Zeit verteilt (es gibt Sparpläne ab 25 € pro Monat). Auf diese Weise werden denjenigen, die sich Investitionen nähern, die beiden größten Ängste genommen: Einerseits die Notwendigkeit, große Opfer bringen zu müssen, um ein Vermögen aufzubauen, und andererseits die Volatilität der Finanzmärkte. 

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