Finanzberatung

Investitionen: Ist es besser, sich an einen Fachmann zu wenden?

Verfasst von MoneyController am 30.04.2021

Sparen bedeutet nicht einfach, sein Geld unter die Matratze zu legen. Sparen kann bedeuten, dass man sein Vermögen aus steuerlicher Sicht optimiert. Ebenso kann Sparen auch bedeuten, einen Teil seines Vermögens in Finanz-, Versicherungs- oder Rentenprodukte zu investieren. Anstatt sich das Genick bei dem Versuch, es selbst zu tun, zu brechen, könnte es eine gute Idee sein, einen Teil der eigenen Ersparnisse einem Profi anzuvertrauen: einem Finanzberater oder einem Vermögensverwalter zum Beispiel. An dieser Stelle ist es daher sinnvoll, sich - wie es das Online-Finanzportal boerse-express.com tut - zu fragen, warum es sich wirklich lohnen kann, dies zu tun.

Ein Vermögensberater (oder Finanzberater) ist ein Fachmann, der sich mit der Verwaltung von Anlageportfolios befasst. Seine Tätigkeit erfolgt auf der Grundlage eines präzisen Auftrags eines Kunden. Auf der Grundlage des ihm erteilten Mandats kann der Berater selbständig Entscheidungen treffen (natürlich immer im Interesse seines Mandanten). Wenn er sich direkt um das Geld seiner Kunden kümmert, ist es korrekter, von einem Vermögensverwalter zu sprechen. Diese Fachleute müssen ordnungsgemäß zugelassen sein, und im Falle von Vermögensverwaltern müssen sie Mitglied im VuV (Verband der unabhängigen Vermögensverwaltung) sein. Wie boerse-express.com anmerkt, kann es sich lohnen, neben den formalen Grundvoraussetzungen zu prüfen, ob der betreffende Berater oder Manager zusätzliche berufliche Qualifikationen besitzt, wie z.B: Certified Financial Planner (CFP), Chartered Financial Analyst (CFA) oder Certified International Investment Analyst (CIIA).

In einem Umfeld mit niedrigen Zinsen und einer außerordentlich komplexen Vielfalt an Finanzprodukten wird es für Sparer immer schwieriger, eine Lösung für ihre Ersparnisse zu finden. Finanz- oder Vermögensberater, einschließlich Vermögensverwalter, werden daher benötigt, um die Investitions- oder Sparprojekte von Nicht-Finanzprofis zu optimieren (eine Entscheidung zu treffen, kostet oft viel Mühe und Zeit). Ihre Aufgabe ist es, ihr eigenes Wissen und die vom Auftraggeber erhaltenen Informationen zu kombinieren, um eine optimale Anlagestrategie für ihre Kunden zu entwickeln. Vermögensverwalter und Berater müssen nämlich die Vermögenssituation des Kunden, seine Risikobereitschaft sowie seine Anlageziele und seinen Anlagehorizont berücksichtigen. Gleichzeitig müssen sie aber auch sehr transparent hinsichtlich der Kosten und der eventuellen Risiken gegenüber ihren Kunden sein. Seit 2014 sind Berater und Vermögensverwalter auch verpflichtet, ihre Kunden darüber zu informieren, woher ihre Einnahmen stammen: ob aus Provisionen auf das investierte Geld oder aus einem Honorar.

Ebenfalls auf boerse-express.com wird eine zweifellos wichtige Frage gestellt: Wie sicher ist es, seine Ersparnisse einer Beratung oder Vermögensverwaltung anzuvertrauen? Die Antwort lautet, dass das Risiko direkt mit dem Investitionsrisiko an den Finanzmärkten verbunden ist. Sicherlich gibt eine zuverlässige Beratung und Vermögensverwaltung dem Sparer die Gewissheit, von der Vorbildung und den Fähigkeiten von Fachleuten profitieren zu können, zu denen er alleine kaum Zugang hat. In jedem Fall muss gesagt werden, dass sich die Früchte einer guten Beratung und einer guten Verwaltung nicht in wenigen Wochen oder Monaten messen lassen. Wie Fachleute sehr wohl wissen, dauert es Jahre, bis eine Investition wirklich Früchte trägt und die Erwartungen der Sparer voll erfüllt.

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