Immobilien

Wie sich der Immobilienmarkt

Verfasst von MoneyController am 12.08.2020

Laut Andreas Wende, Geschäftsführung der Immobilienberatungsgruppe NAI Apollo, werden Unternehmen in den kommenden Jahren 20-30% weniger Fläche benötigen. Dies ist eine der Auswirkungen der Coronavirus-Krise. In diesen Monaten war das Home-Office praktisch die Regel und wird von nun an weit verbreitet und weiterhin genutzt bleiben. Aus Investitionssicht wirkte sich dies auf gewerbliche Immobilienunternehmen wie Aroundtown und DIC Asset aus, die 30% ihres Wertes verloren. Eine Bank wie die Aareal Bank, die sich auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien spezialisiert hat, verlor 40%. Vonovia und Deutsche Wohnen hingegen legten gut ein Fünftel ihres Wertes zu. Die Änderungen werden in einigen Jahren vollständig abschätzbar sein, wenn die Mietverträge für viele Gewerbeimmobilien auslaufen. Büros in Vororten und Kleinstädten werden wahrscheinlich zunehmend aufgegeben. Dagegen bleibt die Präsenz von Repräsentanzen in großen Stadtzentren notwendig. Die Nachfrage nach flexibler Arbeit dürfte sich in einer Zunahme der Co-Working-Spaces niederschlagen. Mittlerweile hat sich die Bauplanung in Frankfurt deutlich um 50% verlangsamt. Aber es ist auszuschließen, dass der Markt dazu bestimmt ist, zu verschwinden. Der Volkswirt der DZ Bank, Thorsten Lange, erwartet, dass die Büromieten wahrscheinlich sinken und weniger gebaut werde. Aber der Mensch ist ein soziales Wesen, das laut Lange auch bei der Arbeit Kontakt zu seinen Mitmenschen braucht.

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