ETF

Die Unterschiede zwischen denjenigen, die in ETFs investieren und denjenigen, die in Investmentfonds investieren

Verfasst von MoneyController am 08.06.2021

Der Asset Manager Vaneck führte eine Umfrage in den drei Ländern Deutschland, Großbritannien und Italien durch, an der jeweils 500 Anleger teilnahmen. Die Befragten wurden in zwei Kategorien eingeteilt: Investoren in ETFs und Investoren in herkömmliche Investmentfonds. Die Fragen bezogen sich im Wesentlichen auf den Grad der Unabhängigkeit bei der Verwaltung der eigenen Investitionen.

Mehr als eine Neuigkeit liefert die von Vaneck durchgeführte Untersuchung die Bestätigung: Wer in ETFs investiert, hat den großen Vorteil der Selbständigkeit gegenüber jenen, die in Investmentfonds investieren. 69 % der deutschen Befragten, die in ETFs investieren oder sich jedenfalls damit auskennen, nutzen allenfalls einen Online-Broker oder tätigen ihre Investments völlig selbstständig. Nur 26 % der Befragten nehmen eine Beratung in Anspruch oder lassen sich von ihrer Bank beraten.

Bei denjenigen, die gemanagte Investmentfonds bevorzugen oder sich mit ETFs nicht sonderlich gut auskennen, sind die Verhältnisse fast umgekehrt: 55 % wenden sich an einen Bankberater und nur 31 % tätigen ihre Investments selbst oder über einen Online-Broker.

Eine der Schlussfolgerungen, um die Martijn Rozemuller, Europachef bei Vaneck, nicht herum kommt, ist folgende: ETF-Investoren sind proaktive Anleger, die eher in der Lage sind, Informationen abzurufen sowie ihre Investitionen eigenständig zu verwalten. In den beiden anderen großen europäischen Ländern sieht die Situation ganz anders aus: Nur 42 % der Briten, die in ETFs investieren oder sich ziemlich gut damit auskennen, nutzen einen Online-Broker oder machen dies selbständig; in Italien sind es nur 21 %. Außerdem wenden sich 42 % der Briten an einen Bankberater, während sich die Zahl in Italien sogar auf 66 % erhöht.

Die Umfrage zeigt auch, wie sich die Anlageziele der Befragten voneinander unterscheiden: In Deutschland investieren 30 % der Sparer, um ihr Vermögen zu vermehren, während 28 % dies für die Altersvorsorge tun; in Großbritannien sparen sogar 37 % für den Ruhestand; und in Italien spart der relativ größte Anteil der Sparer, um Geld für den Fall beiseite zu legen, dass sie schlechte Zeiten erleben.

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