Anlagen

UBS Super-Reiche verlassen den Aktienmarkt

Verfasst von MoneyController am 17.07.2020

Die reichsten Kunden der Schweizer Bank UBS wenden sich vom Aktienmarkt ab. Dies sagt der Leiter der Abteilung „Ultra High Net WorthIndividuals“, Josef Stadler. Das Ziel der Investoren sind nun Wohnimmobilien und Private Equity. Die Überraschung ergibt sich aus der Tatsache, dass dieser Trend, der sich seit einigen Wochen auf den asiatischen Märkten abzeichnete, auch die europäischen und amerikanischen Märkte erfasst hat. Für Stadler ist es möglich, dass dieser Trend das Wachstum des Aktienmarktes verlangsamen könnte. Es ist jedoch der Börse zu verdanken, dass die Superreichen jetzt mehr Vermögen investieren können. Tatsächlich hat die Achterbahnfahrt des Aktienmarktes es denjenigen ermöglicht, zumeist Gewinne zu realisieren, die Aktien zum tiefsten Punkt während des Zusammenbruchs der Kursegekauft hatten. Der Kauf der Wertpapiere wurde unter anderem von der UBS finanziert, die zwischen März und April Darlehen in Rekordhöhe gewährte. Die amerikanische Börse fand das größte Interesse bei den Käufern. Die Outperformance brachte daher ein außergewöhnliches Ergebnis für die 120 Family Offices der Bank, deren durchschnittliches verwaltetes Vermögen jetzt 1,2 Milliarden US-Dollar beträgt.

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