Kryptowährungen

Die Superreichen kaufen Kryptowährungen

Verfasst von MoneyController am 19.11.2021

Das Beratungsunternehmen Campden Wealth führte eine Umfrage unter 385 Family Offices durch. Das Thema war das Verhältnis der Superreichen zu den Kryptowährungen. Darüber berichtete unter anderem auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

Die Reichsten setzen auf Kryptowährungen

Campden Wealth fand heraus, dass 28 % der reichsten Familien in Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder andere Kryptowährungen investieren. Der gleiche Prozentsatz wurde bei denjenigen verzeichnet, die beabsichtigen, in den selbigen Sektor zu investieren. Die Studie zeigt, dass trotz des zweifelhaften Rufs, der Kryptowährungen seit langem anhaftet, die Zahl derer, die glauben, dass diese Krypto-Assets nicht nur ein Wertaufbewahrungsmittel, sondern auch ein Zahlungsmittel werden könnten, rapide zunimmt.

Die Family Offices

Bei der von Campden Wealth analysierten Stichprobe handelte es sich, wie bereits erwähnt, um Family Offices, also Vermögensverwaltungsgesellschaften für sehr große Besitztümer und Vermögenswerte: Im Durchschnitt handelt es sich um Vermögen von jeweils 1,1 Milliarden Dollar. Die Länder mit der höchsten Konzentration dieser Beratungs- und Verwaltungsleistung für so hohe Vermögen sind Großbritannien und die Schweiz. Angesichts des Wertanstiegs der Kryptowährungen in den letzten Monaten und der rasanten Inflation war es selbst für Superreiche schwierig, sich dem Ansturm auf die Krypto-Assets zu entziehen. Wie die FAZ betont, handelt es sich dabei in der Tat um einen allgemeinen Ansturm, der auch konservativere Sparformen wie Pensionsfonds erfasst hat.

Auch Vermögensverwalter interessieren sich für Kryptowährungen

Doch der Ansturm auf Kryptowährungen ist nicht nur eine Modeerscheinung unter vermögenden Anlegern: 42 % der Family Offices finden die Aussicht auf Investitionen in Kryptowährungenlohnenswert. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass der Anteil von Bitcoin, Ether usw. in den Portfolios der Superreichenderzeit bei etwa 1 % des Gesamtvermögens liegt, was dem Anteil an Edelmetallen in denselben Portfolios entspricht. Der Umfrage zufolge sind Aktien nach wie vor der wichtigste Vermögenswert, gefolgt von Immobilien. Ein solch großes Interesse an Kryptowährungen ist durchaus bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Family Offices, wie die FAZ berichtet, in der Regel konservativ wirtschaften.

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