Investmentfonds

Sparen mit Investmentfonds

Verfasst von MoneyController am 30.01.2021

Das Jahr 2020 hat den Deutschen mehr Ungewissheit über ihre Zukunft gebracht, aber es hat ihnen auch ein wenig bewusster gemacht, dass sie sich mehr um ihre Ersparnisse kümmern müssen.

Wie wir geschrieben hatten, haben die Ersparnisse in Deutschland zugenommen. Die Deutschen haben vor allem viele Bankkonten eröffnet. Viele von ihnen haben sich jedoch entschieden, durch Investitionen für ihre Zukunft vorzusorgen. Auf welche Weise? Mit Investmentfonds. Insgesamt flossen 823 Milliarden Euro in Investmentfonds. Schauen wir uns genauer an, wie man durch einen Investmentfonds Geld ansparen kann.

Wie die DWS in ihren Produktpräsentationen schreibt, ist Fondssparen eine Art All-Inclusive-Urlaub für Sparer. Sie müssen sich nur im Voraus Gedanken darüber machen, welche Art von Spar-„Erfahrung“ Sie machen wollen. Ein Beispiel: Konzentrieren Sie sich lieber auf Rendite- oder Wachstumsaussichten?

Die Laufzeit eines Fondsparplans ist ausgesprochen flexibel: Er kann eine kurze Zeit oder sogar ein Leben lang bestehen, wie eine Lebensversicherung. Damit der Sparfonds effektiv anwachsen kann, ist es oft empfehlenswert, sich auf die lange Sicht zu konzentrieren.

Investmentfonds investieren in Finanzmärkte und können von Marktschwankungen betroffen sein. Mit anderen Worten: Ja, sie können Verluste erleiden. Aber es gibt einen Weg, diese zu neutralisieren: durch kontinuierliche Steigerung der eigenen Investition sowohl mittel- als auch langfristig. Auf diese Weise wird der Fondssparplan in der Lage sein, den Performance-Effekt der Märkte langfristig zu nutzen.

Das zeigen die vom Deutschen Fondsverband BVI Ende 2020 veröffentlichten Daten: Der durchschnittliche deutsche Aktienfonds bringt eine jährliche Rendite zwischen 5,6 % (bei zehn Jahren) und 6,5 % (bei 35 Jahren). Am besten schnitt, wie auch die Zeitschrift Fondsprofessionell feststellt, die Gruppe der „Aktienfonds Europa Nebenwerte“ ab, die durchschnittlich 9,5 % pro Jahr verdiente.

Tatsächlich machen sich Fondssparpläne den so genannten Cost-Average-Effekt zunutze: Indem sie immer den gleichen Betrag investieren, kaufen sie mehr Anteile, wenn der Wert niedrig ist, und weniger Anteile, wenn der Wert hoch ist. Das bedeutet, dass der mathematische Durchschnitt die Marktschwankungen reduziert und die Rendite langfristig belohnt. So können Sie praktisch unbesorgt in die Zukunft investieren, ohne sich um Marktschwankungen kümmern zu müssen, und Pläne für die Zukunft machen, wie z.B. den Kauf einer Immobilie, die Vorbereitung der finanziellen Zukunft Ihrer Kinder oder die Vorbereitung Ihrer eigenen Zusatzrente.

Einige Aspekte, auf die man achten sollte, sind die anfallenden Fondskosten und Ausgabeaufschläge. Aus rechtlicher Sicht ist zu beachten, dass das verwaltete Vermögen immer vom Kapital der Gesellschaft, die den Fonds verwaltet, getrennt ist. Dies dient dem Schutz der Sparer vor einem möglichen Konkurs der Verwaltungsgesellschaft.

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