Banken und Bankprodukte

Riskante Anleihen? Die Stückelung kann Sparer schützen

Verfasst von MoneyController am 17.12.2020

Die Deutsche Bundesbank hat beschlossen, dass die Mindeststückelung für spezielle Bankanleihen 50.000 Euro nicht unterschreiten soll. Für weniger komplexe oder kleinere Finanzinstitute wird der Satz auf 25.000 Euro gesenkt. Warum? Wie die Bundesbank in einer Notiz schrieb „Mit der Einführung einer Mindeststückelung soll sichergestellt werden, dass Privatkunden und insbesondere Kleinanleger ihr Vermögen nicht übermäßig in Instrumente anlegen, die vorrangig für einen Bail-in herangezogen werden können“. Spezielle Bankanleihen, von denen hier die Rede ist, sind solche Anleihen, die auch zur Haftung bei Verlusten herangezogen werden können. Solche hohen Stückelungen dienen dem Schutz der Anleger aus einem ganz einfachen Grund: Sie liegen außerhalb ihrer finanziellen Reichweite. Das Risiko, Geld zu verlieren, ist, obwohl nicht so häufig, durchaus real. Betrachten Sie den Bail-In-Mechanismus. Bail-in bedeutet, dass es die Sparer selbst sind, die aufgefordert werden, die Schulden der Banken zu begleichen. Die Maßnahme wird bereits Ende des Jahres in Kraft treten.

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