Altersvorsorge

Neuigkeiten für das deutsche Altersvorsorgesystem in Sicht

Verfasst von MoneyController am 20.02.2020

Nächste Woche wird das Finanzministerium Verbraucherverbände und Versicherungsexperten (die sogenannten „Stakeholder“) empfangen, um von einer wahrscheinlich Vorschläge für eine  entscheidenden Veränderung im Altersvorsorgesektor zu hören. Dies betrifft die Reform der Riester-Rente, aber auch die Einführung neuer, staatlich organisierter, privater Altersvorsorgeformen. Die Notwendigkeit einer Änderung, die aus konkreter Sicht noch zu entscheiden ist, hat sich zumindest seit dem Regierungsvertrag von 2018 deutlich gezeigt, als sich sowohl die SPD als auch die Union auf die Entwicklung einigten, private Formen der Altersvorsorge im Rahmen des Drei-Säulen-Modells einzuführen. Nächste Woche beginnt daherder offizielle Dialog mit der Anhörung. Zu den objektiven Reformbedürfnissen hatte sich die Zentralbank bereits deutlich geäußert. Sie hatte darauf hingewiesen, dass das Rentenalter angehoben werden müsste, wenn das obligatorische Rentensystem unverändert geblieben wäre, um es in den kommenden Jahrzehnten nachhaltig zu gestalten.


Das Problem ist, dass das von den Deutschen in Altersvorsorgesysteme gezahlte Geld seit Jahren stillsteht. In den letzten drei bis vier Jahren ist die Zahl der Deutschen, die Riester-Rente abonniert haben (16,5 Millionen), leicht gestiegen und in den letzten beiden Jahren sogar gesunken. Darüber hinaus erhielten nach Angaben des Finanzministeriums knapp 11 Millionen eine Zulage oder Steuerentlastung, was einen negativen Rekord seit 2013 darstellt. Die Wirtschaftsverbände und Interessengruppen fordern daher die Bundesregierung auf, die Regeln zu vereinfachen, um sie zufördern und den Anreiz zu erhöhen, im Zusammenhang mit dem Abonnement.


In der Zwischenzeit hat die Große Koalition die wichtigsten Punkte für die Grundrente vereinbart, bzw. die Zusatzrente für diejenigen, die sich in benachteiligten Rentenbedingungen befinden. Zusätzlich zur Festlegung, dass Ressourcen aus der allgemeinen Besteuerung entnommen werden, wurden mindestens zwei weitere Parameter festgelegt. Der erste betrifft das Einkommen. Antragsberechtigt sind Personen, deren Rente 1.250 Euro pro Monat nicht erreicht, oder Paare mit einem Einkommen von weniger als 1.950 Euro pro Monat. Darüber hinaus muss der antragstellende Rentner mindestens 33 Jahre Beiträge hinter sich haben. Wenn Sie 35 oder mehr Jahre lang Rentenbeiträge gezahlt haben, können Sie auf den vollen Rentenzuschlag zugreifen.

 

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