Anlagen

Negativzinsen: Ende des Sparens?

Verfasst von MoneyController am 14.08.2020

Unter Berücksichtigung der Inflation sind die Guthabenzinsen auf deutschen Bankkonten seit fünf Jahren negativ. Wenn man die Ersparnisse beiseitelegt, bedeutet das, einen Teil davon zu verlieren. Die Schlussfolgerung, die man daraus ziehen könnte, ist einfach: Besser das Geld sofort ausgeben. Aber in Deutschland ist das nicht der Fall. Das deutsche Sparvolumen hat im vergangenen Jahr um 11% zugenommen. Kurzum, auf Kredit kaufen ist keine nationale Angewohnheit. Aber wo enden die deutschen Ersparnisse? Hauptsächlich auf Bankkonten, d.h. in 40% der Fälle. 9% sind in Aktien und 7% in Investmentfonds investiert. Wenn man jedoch den Kauf einer Immobilie als eine Form des Sparens betrachtet, ist die größte Investition der Deutschen in Wirklichkeit die in Immobilien: 50% von ihnen besitzen eine. Gerade in diesem Fall, beim Erwerb einer Immobilie, sieht man die Wirkung negativer Zinssätze. In einem Markt, in dem Immobilien weiter an Wert gewinnen, wenn auch langsam, ist es besser, dort zu investieren, als Geld auf Konten und Fonds zu belassen. Darüber hinaus interessieren sich viele Deutsche zunehmend für die Altersvorsorge. Um mit den Ersparnissen Schritt zu halten, sind Finanzprodukte zunehmend erschwinglicher geworden. Man denke an die Sparpläne mit monatlichen Mindestbeiträgen von 50 Euro, die in den Aktienmarkt oder in ETFs investieren (in diesem Fall mit einer Reduzierung der Provisionskosten). Kurz gesagt, der Markt für Ersparnisse ist trotz der negativen Zinsen lebendiger als je zuvor.

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