Finanzmärkte / Wirtschaft

Die Makrofaktoren, die die Märkte in den kommenden Monaten beeinflussen werden

Verfasst von MoneyController am 30.10.2020

Aus einem Bericht der Investmentgesellschaft Pimco geht sehr deutlich hervor, dass die Pandemie eine Rolle als Beschleuniger bei den bereits laufenden Veränderungen in der Welt entwickelt hat. Sie hat demnach die Makrofaktoren beschleunigt, die nicht nur unser Leben, sondern auch die Marktentwicklung beeinflussen werden. Im Zentrum der Analyse von Pimco steht die geopolitische Herausforderung zwischen China und den USA. China bemüht sich in diesen Monaten, den Binnenmarkt zu stärken, um mit Kraft zum Wirtschaftswachstum zurückzukehren. Die von der Epidemie schwer auf die Probe gestellten Vereinigten Staaten stehen vor vielen Herausforderungen. Ihr primäres Ziel ist es, China zu isolieren, um die Gefahr einer möglichen neuen Weltordnung mit Peking im Zentrum zu neutralisieren. Andererseits müssen sie sich um die soziale und wirtschaftliche Stabilität ihres Landes kümmern. Insbesondere hinsichtlich der Infrastrukturen und der Dienstleistungen für die Bürger sowie fiskalpolitischer Anreizmaßnahmen sind Reformen erforderlich.

Die jetzige wirtschaftliche Erholung der Vereinigten Staaten und Europas hängt zweifellos von den Ergebnissen der Pandemie-Eindämmungspolitik und der Ankunft eines Impfstoffs ab. In der Zwischenzeit sieht man die Notwendigkeit, Anreize für die Digitalisierung und eine nachhaltige Wirtschaft zu schaffen, um der Wirtschaft eine solide Grundlage zu bieten, auf der sie nicht nur von vorne anfangen, aber auch weiterhin wachsen kann. Auf europäischer Ebene ist jedoch bereits klar, dass die EZB eine wesentliche Rolle bei der Festlegung einer Politik spielt, die nicht nur monetär, sondern auch fiskalisch und wirtschaftlich ist. Die zukünftige Entwicklung der Inflation und der Zinssätze kommt nicht mehr ohne die Unterstützung der EZB aus.

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