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Larry Fink, BlackRock: "Nur durch mittelfristiges Denken kann diese Krise überwunden werden."

Verfasst von MoneyController am 01.04.2020

In einem offenen Brief äußerte sich Black Rock-Chef Larry Fink sehr deutlich und sagte, er habe noch nie so etwas wie die aktuelle Krise erlebt (und er hat eine  Karriere von 44 Jahren hinter sich). Außerdem argumentiert er, dass es unmöglich ist zu wissen, wann der Markt seinen Tiefpunkt erreichen wird. Kurz gesagt, die Aktien könnten wieder fallen. Was Fink vorschlägt, ist, die Nerven zu behalten und mittelfristig zu denken. Aus dieser Perspektive können die Märkte große Investitionsmöglichkeiten bieten. Laut Fink ist es an der Zeit, Aktien zu kaufen, um sie ins Portfolio aufzunehmen. Nur Unternehmen, die mittel- und langfristig denken, können jedoch diese Krise überstehen.


Für Fink wird sich die Welt verändern. Es wird sich die Art und Weise verändern, wie wir arbeiten, konsumieren, uns bewegen und mit Anderen in Beziehung treten. Eines bleibt jedoch zentral in der Finanzwelt, bzw. der auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Investitionen: der ESG-Investmentsektor wird zunehmend erfolgreich sein. Nachhaltigkeit bedeutet für Fink aber auch Transparenz. In einer Welt, in der die Technologien ihren Lauf beschleunigt haben, werden nicht nur die großen Technologieunternehmen belohnt, sondern auch diejenigen, die nachweisen können, dass sie transparent arbeiten. Gute Worte hat Fink auch den Zentralbanken vorbehalten, die im Gegensatz zur Krise von 2008 umgehend intervenierten. Auch Dank ihrer Intervention wird sich die Wirtschaft hoffentlich wieder erholen können, schließt Fink voller Hoffnung.

 

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