Staatsanleihen und Zinsen

Könnte die EZB wirklich ohne Deutschland weitermachen?

Verfasst von MoneyController am 28.05.2020

Die EZB könnte auch ohne Deutschland weiterIhren Weg gehen. Einige Indiskretionen besagen, dass die Zentralbank als mögliches Szenario vorausgesehen hat, weiterhin Staatsanleihen ohne den Beitrag der Bundesbank zu kaufen. Diese sind Indiskretionen, die durch das vom deutschen Verfassungsgericht formulierte Urteil plausibel gemacht werden. Das Karlsruher Gericht hat von der EZB natürlich nicht verlangt ihre expansiven politischen Maßnahmen einzustellen. Es bat jedoch angeordnet, die Konsequenzen genauer zu dokumentieren. Die EZB-Beamten würden daher einfach das „Worstcase“-Szenarioals Hypothese vorsehen.


Unterdessen geht die expansive Geldpolitik der EZB auf Hochtouren weiter. Vorstandsmitglied Isabel Schnabel hat bereits angekündigt, dass angesichts des aktuellen Erfolgs des Wirtschaftsförderprogramms (PEPP – Pandemic Emergency Purchase Programme) bereits weitere Maßnahmen geplant sind. Isabel Schnabel selbst sagte zwei weitere wichtige Dinge. Zum einen begleitet die EZB ihre Maßnahmen bereits mit einer umfassenden Dokumentation, die den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts gerecht wird. Zum anderen werden die Auswirkungen der Zinssätze von deutschen Sparern überbewertet. Kurz gesagt, für den europäischen Beamten wäre der deutsche Sparer überhaupt nicht das große Opfer der EZB-Geldpolitik.

 

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