Fintech

Investmentfonds und künstliche Intelligenz, wertvolle Verbündete

Verfasst von MoneyController am 02.12.2020

In einem Online-Interview betonte KPMG-Beraterin Maren Schmitz die Bedeutung der Technologie im Bereich der Finanzberatung. Zu viel Papier, zu viele handgemachte Berechnungen und wenig künstliche Intelligenz. Schmitz sagte: „Künstliche Intelligenz (KI) kann Informationen rascher und in größerem Umfang als ein Mensch verarbeiten. Mit Datenanalysen lassen sich Sachverhalte erkennen und Ableitungen treffen. KI kann Portfoliomanager unterstützen. Sie soll diese nicht ersetzen. Es geht vielmehr darum, die Manager schneller mit mehr und besseren Informationen zu versorgen“. Einerseits ist Technologie ein effektives Werkzeug, um eine gewaltige Datenmenge zu verwalten und Vorhersagen zu treffen, die ein Mensch nicht machen könnte. Andererseits bleibt die Rolle des Beraters bei der Auswahl der Daten und den Prognosen, auf die er seine Aufmerksamkeit legt, um die beste Wahl zu treffen, von zentraler Bedeutung.

Das Handelsblatt berichtete über die Erfahrung eines kanadischen Fondsmanagers (Acatis AI Buzz Equities), der es geschafft hat, für seine Anleger einen Gewinn von 17% zu erzielen. Ein hervorragendes Ergebnis angesichts der Tatsache, dass der Börsendurchschnitt -5% betrug und der beste Marktindex, der MSCI, einen Anstieg von 16% verzeichnete. Außerdem setzen immer mehr Investoren auf künstliche Intelligenz: Der Rolando Grandi-Fonds von Echiquier Artificial Intelligence verzeichnete trotz der internationalen Krise innerhalb eines Jahres ein Wachstum von 45%. Künstliche Intelligenz ist keine plötzliche Revolution, sondern ein langsamer und stetiger Marsch. Angesichts der Vorteile, die sie bietet, müssen Finanzberater sie nur noch nutzen.

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