Anlagen

Investieren in Dividenden-Aristokraten in Europa

Verfasst von MoneyController am 14.04.2021

Das Online-Magazin "Das Investment" hat einen Artikel veröffentlicht, in dem es die Meinungen verschiedener Vermögensverwalter und Finanzexperten zusammenträgt, mit dem Ziel, eine Liste europäischer "Dividenden-Aristokraten" zu erstellen, also eine Liste jener Unternehmen, die solide und in der Lage sind, über einen längeren Zeitraum Dividenden auszuschütten.

Das Konzept der Dividendenaristokraten wurde aus Amerika importiert und gilt für Unternehmen, die in der Lage sind, langfristig Dividenden an ihre Aktionäre auszuschütten und diese möglichst noch kontinuierlich zu erhöhen. Voraussetzung für die Einstufung eines Unternehmens als solches ist jedoch, dass die Dividenden nachhaltig sind. Sie müssen von einem präzisen wirtschaftlich-finanziellen Businessmodell herrühren und - ganz wichtig - sie dürfen nicht aus Schulden bezahlt werden. Nicolas Pilz, Geschäftsführer der Societas Vermögensverwaltung, nennt British American Tobacco (BAT), aber auch Total und Unilever oder die Münchner Rück, die Deutsche Post und Siemens als Beispiele für europäische Dividenden-Aristokraten.

Der Geschäftsführer der Unikat Gesellschaft für Finanz-Management und Vermögensverwaltung, Jürgen Mehrbrei, zählt europäische Unternehmen wie Roche und Linde zu den Dividenden-Aristokraten. Für diejenigen, die in einen Index investieren wollen, der sie diversifiziert zusammenfasst, empfiehlt er den ETF Euro Dividend Aristokraten des Investmenthauses SPDR. Wer raus aus Europa und rein in die Schwellenländer will, dem empfiehlt Mehrbrei den Pan Asia Dividenden Aristokraten ETF. Der Vorstand von Partners Vermögensmanagement, Burkhard Wagner, nennt neben den bereits erwähnten Unternehmen auch Novartis, L'Oreal, Novo Nordisk, Vodafone, Reckitt Benckiser, Allianz und Münchener Re.

Der Geschäftsführer von Ficon Vermögensmanagement, Dyrk Vieten, fügt den bereits vorgestellten Unternehmen die Zurich Insurance Group und Sanofi hinzu. Anlagestratege Stephan Witt von Finum Private Finance spricht auch von Glaxo und Smith Kline. Hermann Ecker, Vermögensverwalter bei Bayerische Vermögen Management, nennt schließlich Fresenius, Unilever, Lindt &Spüngli, Coloplast, Spectris, Croda und Kerry Group. Der Vollständigkeit halber gibt er noch einige Hinweise, wie man die Geschäftsberichte der Unternehmen heranzieht, in denen man nachlesen kann, wie das Unternehmen seine Dividenden zahlt und inwieweit es dies auch weiterhin tun kann.

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