Anlagen

Börsenexperte: Apple-Aktien sollten in keinem Portfolio fehlen

Verfasst von MoneyController am 12.04.2021

Der Journalist und Kommentator Christoph Scherbaum erläuterte in seiner regelmäßigen Kolumnein der Frankfurter Allgemeine Zeitung die Gründe, warum aus seiner Sicht jeder weiterhin mit Interesse auf ein mögliches Investment in Apple-Aktien schauen sollte.

Scherbaum weist darauf hin, dass das von Steve Jobs gegründete und heute von Tim Cook geleitete Unternehmen im Laufe der Zeit nicht nur stetig gewachsen ist, sondern es auch geschafft hat, Schwierigkeiten zu überwinden, die als nahezu unüberwindbar galten. Vor allem das Ziel, das sich Apple gesetzt hatte, nämlich die Diversifizierung des Produkt- und Dienstleistungsangebots, ist gelungen. Also nicht nur Computer und Smartphones, sondern auch Geräte wie die Apple Watch und AirPods oder Dienste wie Apple Music, Apple Pay und iCloud, App Store. Die Apple Watch zum Beispiel hat mittlerweile den Umsatz der gesamten Schweizer Uhrenindustrie übertroffen.

Die Fähigkeit, die Angebotsvielfalt zu erweitern, hat die Gewinne sowohl in Bezug auf die Einnahmen als auch in Bezug auf die Aktienrenditen in die Höhe getrieben. In den letzten zwei Jahren hätte sich das Volumen einer hypothetischen Investition in Höhe von 10.000 Dollar auf 23.000 Dollar erhöht. Es stimmt, dass die Apple-Aktie im Moment das gleiche Schicksal wie andere Technologie-Aktien erleidet, nämlich einen gewissen Kursrückgang nach fantastischen Gewinnen im Jahr 2020. Daher prognostiziert JPMorgan, dass die Apple-Aktie, die jetzt knapp über 111 Dollar liegt, den Wert von 150 Dollar erreichen könnte. Eine nicht allzu weit entfernte Wachstumsprognose hat auch die UBS abgegeben, die der Aktie des in Kalifornien ansässigen Unternehmens einen Wert von 142 Dollar voraussagt.

Für Scherbaum ist es wichtig, weiterhin auf ein Unternehmen zu setzen, das in einem Quartal so viel Geld verdient, wie ein Unternehmen aus dem DAX 30 normalerweise in einem Jahr. Dieselbe Meinung vertritt zweifellos auch der Finanzier Warren Buffett, der Investitionen in den Technologieriesen in Höhe von 120 Milliarden Dollar hat. Es besteht auch die Möglichkeit, wie einige Gerüchte vermuten lassen, dass Apple bald in den Automobilsektor einsteigen könnte. Und das würde eine erhebliche Wertsteigerung der Aktien bedeuten. Kurzum: Um in das Unternehmen Apple zu investieren, so fasst Scherbaum zusammen, muss man nicht unbedingt ein Fan seiner Produkte sein: Man muss nur einen Teil seines Portfolios den Apple-Aktien widmen.

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