Banken und Bankprodukte

Auf den Girokonten der Deutschen lag noch nie so viel Geld

Verfasst von MoneyController am 25.07.2020

Die Fintech Gesellschaft Deposit Solutions legte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung überraschende Daten hinsichtlich der sich auf den deutschen Girokonten befindenden Geldsumme vor. Insgesamt haben die Deutschen 1 Billion Euro auf ihre Girokonten eingezahlt. Die Zahlen haben sich seit 2013 praktisch verdoppelt und die durchschnittliche Verfügbarkeit auf 14.000 Euro pro Bürger erhöht. Somit befindet sich Deutschland in etwa in der Mitte der europäischen Rangliste unweit von Italien und Großbritannien. Es sollte jedoch hinzugefügt werden, dass die Gewinner des Rankings die Niederländer sind, nicht so sehr wegen der Höhe der Einlagen, sondern weil 80% ihrer Ressourcen auf Sparkonten angelegt wurden. Auch Frankreich ist auf einer der oberen Positionen, da zwei Drittel des Vermögens der Bürger auf Sparkonten liegen. Die Girokonten, die auch Instrumente zur sicheren Erhaltung von Ersparnissen sind, garantieren zwar eine größere Flexibilität bei der Verfügbarkeit oder Auszahlung, können jedoch nicht die höheren Zinssätze eines Sparkontos bieten. In der Tat halten die Guthabenzinsen auf Girokonten häufig nicht mit der Inflation Schritt. Nicht zu vergessen, dass von jedem Konto auch noch die Verwaltungskosten abgezogen werden.

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