Banken und Bankprodukte

Genossenschaftsbanken garantieren attraktive Dividende

Verfasst von MoneyController am 10.02.2021

Die Vergleichsplattform Biallo.de hat eine Studie über die Ergebnisse von Genossenschaftsbanken durchgeführt. Es hat sich eine durch recht hohe Renditen gekennzeichnete Situation gezeigt.

Tatsächlich genießen bis zu 20 Millionen Kunden von Genossenschaftsbanken attraktive Renditen für ihre Genossenschaftsanteile: Die VR-Banken gaben an, auch für 2020 eine Rendite von 4 % gesichert zuhaben, während die Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) eine Rendite von 3,7 % erzielten. Wie auch Biallo.de anmerkt, ist es zweifelhaft, ob tatsächlich alle Aktionäre einen solchen Gewinn erhalten haben: Die BaFin hat ein Drittel der regionalen Banken angewiesen, aufgrund der Krise im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie keine Dividenden auszuschütten.

Die Daten für 2019 zeigten sicherlich ein ziemlich profitables Szenario für die Anteilseigner. Die Raiffeisenbank Elbmarsch erzielte mit 10% auf einen 100-Euro-Anteil den höchsten Satz. Dahinter folgte die Budenheimer Volksbank mit 8%. Volksbank Dortmund Nordwest und Raiffeisenbank im Hochtaunus mit 3 % bzw. 2,5 %.

Basierend auf der Datenerhebung, die Biallo an einer Stichprobe von 800 Banken durchgeführt hat, scheint es, dass die Prognosen der Ergebnisse für 2020 richtig sind. Der durchschnittliche Ausschüttungsbetrag betrug etwa 40 Euro pro Person. Sie reichte in diesem Fall von 0 bis 2.275 Euro Dividende pro Person. Die Zeichnungsbeträge reichten von 20 Euro bis 70.000 Euro. Die Zinsspanne reichte von 0 bis 10 % (dies war nur bei zwei Banken der Fall). 

Es ist zu bedenken, dass für Genossenschaftsanteile bei Genossenschaftsbanken nicht die gleichen Begünstigungen gelten wie für andere Bankeinlagen: Es sind Eigenkapitalanteile in jeder Hinsicht. Genossenschaftsanteile unterliegen nicht demselben Schutz wie Tages- oder Festgelder. Im Falle einer Insolvenz bedeutet dies, dass das eingezahlte Geld verloren ist. Hinzu kommt, dass einige Banken eine „Nachschusspflicht“ vorsehen, d.h. die erneute Zahlung der bereits eingezahlten Beträge, zu der noch ein zusätzlicher Betrag hinzukommen könnte. Diese Klausel wird aber bereits 2022 per Gesetz verschwinden.

Dem steht gegenüber, dass die Genossenschaftsbanken ein Netzwerk bilden, in dem sie sich gegenseitig unterstützen. Ein Beweis dafür ist die Tatsache, dass es bisher noch nie einen Konkurs gegeben hat.

Gemäß Biallo.de sind andere Banken, deren Rendite es sich lohnt, im Auge zu behalten, folgende: Raiffeisenbank Elbmarsch, Volksbank Braunschweig Wolfsburg, Waldecker Bank, Raiffeisenbank Wiesedermeer, Volksbank Heiden, Volksbank Neuenkirchen-Vörden, Raiffeisenbank Gammesfeld, VR Bank Osnabrücker Nordland, Volksbank- und Raiffeisenbank Prignitz, Volksbank Raesfeld.

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