Fintech

Fintech am Scheideweg, so hat sich die Krise auf den Sektor ausgewirkt

Verfasst von MoneyController am 12.10.2020

Nach Angaben der bundeseigenen KfW stagniert die Zahl der Start-ups in Deutschland. Im Finanzbereich sind Start-ups hauptsächlich im Sektor Fintech tätig. Ihre derzeitige Situation ist sehr widersprüchlich. Einerseits begünstigt die Krise diese Unternehmen, weil sie die Digitalisierung der meisten Finanzdienstleistungen vorantreibt. Auf der anderen Seite wird denselben Unternehmen die Möglichkeit entzogen, auf die Kredite zuzugreifen, die sie dringend bräuchten. Monedo, ein Unternehmen, das Bankschuldnern Geld leiht, hat beispielsweise Anfang September Insolvenz angemeldet. Dann gibt es die Unternehmen, die sich mit Robo-Advisoring befassen. Auch sie erlebten einen widersprüchlichen Moment. Viele Anleger zogen ihre Investitionen ab, weil sie über Marktrückgänge besorgt waren. Dann brauchten sie jedoch die gleichen Instrumente, um sich wieder an den Finanzmärkten orientieren zu können. Das Ergebnis ist, dass sie riskiert haben, diese Unternehmen in Konkurs zu bringen, deren Gewinnmargen immer begrenzter sind und die Finanziers brauchen, um mithalten zu können. Für viele Betreiber im Fintech-Sektor ist es daher (wie auch aus einem online veröffentlichten Bericht hervorgeht, dem „Mobile Finance Report“), als stünden sie vor einem Scheideweg. Einerseits besteht die Möglichkeit, auf den verheißungsvollen Trend der Digitalisierung aufzuspringen. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, es nicht zu schaffen.

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