Finanzmärkte / Wirtschaft

Finanzwelt im Jahr 2021: Beginnt das asiatische Jahrhundert?

Verfasst von MoneyController am 12.12.2020

In einer Analyse der finanziellen Perspektiven für das nächste Jahr liefert die Investmentgesellschaft Blackrock nützliche Informationen, um längerfristige Szenarien aufzuzeichnen. 2021 wird natürlich ein Jahr sein, das stark von den Ereignissen des Jahres 2020 beeinflusst wird. Gemäß Blackrock ist eine der Daten, denen im nächsten Jahr mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, die Inflationsrate, die derzeit unterschätzt wird: In der Tat ist es wahrscheinlich, dass die große Masse des zirkulierenden Geldes zu einer Minderung seines Wertes führen wird. Diese Daten betreffen jedoch hauptsächlich den US-amerikanischen, britischen und möglicherweise europäischen Markt. Die asiatischen Länder hingegen sollten ihren Entwicklungsweg fortsetzen. Wenn gleich die Daten zu strategischen Investitionen (z. B. zu Infrastrukturinvestitionen) nun eine Überholung Asiens gegenüber Europa und Amerika darstellen, hat eine andere Tatsache die Analysten beeindruckt. Sie betrifft den Konsum. Die Daten zu den Einkäufen während des „Single's Day“ in China überstiegen die Summe der amerikanischen Einkäufe während des „Black Friday“ und für „Thanksgiving“. Für Blackrock ist China nun tatsächlich ein Land zwischen den Schwellen- und den Industrieländern. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Asien. Wenn diese Entwicklung auch in den nächsten Jahren ununterbrochen fortgesetzt würde, würde dies zwangsläufig dazu führen, dass sich das Zentrum der Welt nach Osten bewegt.

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