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Extra-ETF: „Rentenprobleme können mit einem ETF-Sparplan gelöst werden“

Verfasst von MoneyController am 28.01.2021

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat seine regelmäßige Umfrage zu den Erwartungen der Bürger an ihre Rente veröffentlicht. Die Daten sind interessant. 70 % von ihnen glauben, dass ihre Rente ihnen keinen angemessenen Lebensstandard garantieren kann. Diese Zahl entspricht mehr oder weniger der von 2019. Was sich jedoch geändert hat, ist der Prozentsatz der Personen, die nicht die Absicht haben, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, der von 39 % auf 45 % gestiegen ist.

Woran liegt es, dass so viele Deutsche zunehmend entmutigt sind, dass sie gar nicht erst versuchen, ihren Rentenstatus zu verbessern? Wie DIA-Sprecher Klaus Morgenstern geschrieben hat: „Immer mehr Bürger rechnen damit, dass im Alter das Geld wohl nicht reichen wird. Aber sie können oder wollen keine Abhilfe schaffen“.

Bessere Informationen über mögliche Lösungen könnten die Deutschen sicherlich wieder hoffnungsvoll stimmen, was das Schicksal ihrer Renten angeht. Extra-ETF, die Informations- und Anlageplattform für passive Investments, widmete ein interessantes Webinar den ETF-Sparplänen, die als sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rente vorgestellt wurden, die im Jahr 2040 nur noch 42 % des Einkommens im Erwerbsalter ausmachen wird.

Eine der Möglichkeiten, die man hat, wenn man einen ETF-Sparplan abschließen will, besteht darin, auf der Grundlage der Kosten und der regelmäßig zu leistenden Sparbeträge auszuwählen. Unter Betragsgesichtpunkten ist das Angebot sehr vielfältig: Es gibt ETF-Sparpläne ab 1 Euro pro Monat. Die meisten Anbieter gehen jedoch von Sparplänen von 10 bis 25 Euro aus, die es ermöglichen, mittel- und langfristig angemessene Sparziele zu erreichen. Die gebräuchlichsten Verwaltungskosten werden als Prozentsatz der regelmäßig eingezahlten Beträge angesetzt. Es können auch Fixkosten anfallen, zum Beispiel 1,50€ pro Einzahlung. Es ist möglich, bei einigen Anbietern Sparpläne zu finden, die keine Verwaltungsgebühren vorsehen, da sie in der Regel bereits von den Investmentgesellschaften zu Werbezwecken übernommen werden.

Die Kosten sind notwendig, um die Rendite genau berechnen zu können. Die Rendite ist - wie Dr. Martin Lück im Webinar sagt - eine der beiden Hauptstellschrauben. Die andere ist hingegen der Zeithorizont, dessen Dauer die Investitionsrendite im Durchschnitt immer höher werden lässt. Denn je länger man seine Ersparnisse angelegt lässt, desto weniger muss man investieren, um seine Sparziele zu erreichen.

Wie richtet man einen ETF-Sparplan ein? Die einfachste Lösung ist, sich an einen der vielen Anbieter zu wenden, zu denen auch Banken oder Sparkassen gehören. In dem Webinar zeigt Extra-ETF auch, wie man bei einigen Fintech-Anbietern wie Scalable Capital (die dazu eine App haben) investieren kann.

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