ESG - Nachhaltigkeit

ESG ist gut, aber Vorsicht vor „Greenwashing“

Verfasst von MoneyController am 17.11.2020

In den kommenden Monaten und insbesondere in den nächsten Jahren sollten viele Anleger bei der Auswahl einer wirklich nachhaltigen Investition zunehmend vorsichtig sein, um Fälle von „Greenwashing“ (wörtlich: „Grünwaschen“) zu vermeiden. „Grüne“ Investitionen sind aus ökologischer Sicht nichts anderes als nachhaltige Investitionen. Sehr oft berücksichtigen sie auch soziale und Unternehmensführungs-Aspekte. In diesem Fall sprechen wir von ESG-Investitionen (Enviroment, Social, Governance). In der Finanzwelt wird diese Form der Investition heute in jeder Hinsicht als Megatrend betrachtet, d. h. als Trend, der sich mittel- und langfristig als vorherrschend durchsetzen wird. Es ist natürlich, dass einige Produkte versuchen werden, durch die Nutzung des ESG-Labels sich ihren Weg in den Finanzmarkt zu bahnen. Die Globalance Bank hat eine Plattform entwickelt, die dem Vergleich von ESG-Produkten dient. Auf der Plattform wird börsennotierten Wertpapieren ein Rating zugewiesen, um zu erkennen, inwieweit es sich um ESG-Investitionen handelt oder nicht. Die Schaffung zuverlässiger Vergleichsmessgrößen ist ein erster Schritt, um zu verhindern, dass aus einer zukunftsorientierten Anlagestrategie ein billiges Label wird.

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