ESG - Nachhaltigkeit

Durch den Kauf von „Green“ Bonds machen die Zentralbanken den Unterschied

Verfasst von MoneyController am 16.12.2020

Alessandro Ferrari und Valerio Nispi Landi haben für die Europäische Zentralbank eine Studie durchgeführt, die zeigt, wie wichtig es ist, dass die Zentralbanken sich mit dem Kauf „grüner“ Anleihen beschäftigen. Ihre Aktivität trägt in zweierlei Hinsicht zum Wachstum des „grünen“ Sektors bei: direkt und indirekt. Direkt, weil es die Kosten senkt, die Unternehmen aufwenden, um sich selbst zu finanzieren. Indirekt, weil dadurch der Erwerb von Anleihen von Unternehmen mit umweltschädlichen Aktivitäten teurer wird. Der Kauf von Green Bonds muss in der Tat einem Verkauf (oder einem Nichtkauf) der von Unternehmen ausgegebenen Anleihen entsprechen, die keine Umweltschutzrichtlinien umsetzen. Wenn auch die beiden Autoren aufzeigen, wie entscheidend die Aktivität der Zentralbanken im Kampf gegen die klimaschädlichen Emissionen sein kann, so scheint es dagegen viel komplexer zu sein sich darum zu bemühen, die bereits verursachten Schäden zu verringern. „Der Hauptgrund ist, dass Klimawandel und Umweltverschmutzung strukturelle Probleme sind“, bestätigen Ferrari und Landi.

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