Immobilien

Drei Wege, um Einnahmen aus der eigenen Immobilie zu erzielen

Verfasst von MoneyController am 11.02.2021

Der Besitz einer Immobilie bedeutet nicht unbedingt, dass man sich in einer guten finanziellen Lage befindet. Es gibt viele Fälle von Immobilienbesitzern, die Schwierigkeiten haben, ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Der typischste Fall ist der von Rentnern. Christian Kuppig, Geschäftsführer von Engel & Völkers Liquidhome, einem autorisierten Partner des Immobilienspezialisten Engel & Völkers, hat auf der Website „Das Investment“ einen Artikel veröffentlicht, in dem er drei Möglichkeiten aufzeigt, die eigene Immobilie zu verrenten und damit die eigene finanzielle Situation zu verbessern.

Leibrente

Eine Leibrente ermöglicht es Ihnen, zu Lebzeiten eine Immobilie zu veräußern, sie aber weiterhin zu bewohnen und im Gegenzug eine Leibrente zu erhalten. Dieser Betrag wird von der Person bezahlt, die der neue Eigentümer des Hauses wird. Sie ist monatlich zu entrichten und richtet sich nach bestimmten Kriterien: dem Wert der Immobilie, der Lebenserwartung der darin lebenden Person, den Unterhaltskosten und dem Wert des Wohnrechts. Der Gesamtbetrag der Leibrente übersteigt niemals den Wert der Immobilie. Derjenige der die Immobilie verkauft, verkauft sie daher unter dem Marktwert. Dafür kann er aber viele Vorteile genießen. Er kann das verkaufte Haus weiter bewohnen, solange er lebt, und muss sich nicht um zusätzliche Ausgaben kümmern: Alle Reparatur- oder Modernisierungs kosten werden vom Käufer bezahlt. Man kann die Immobilie jedoch nicht mieten, vererben oder zurückkaufen.

Der Nießbrauch

Er ähnelt der Leibrente, aber in diesem Fall wird der Kaufbetrag sofort und in voller Höhe ausgezahlt. Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht darin, dass die Person, die in der Immobilie wohnt, diese an jemanden vermieten und somit Einkommen generieren kann. Die größeren Modernisierungs- oder Umbaukosten gehen zu Lasten des neuen Eigentümers, für kleinere Reparaturen ist jedoch der Nießbrauch berechtigte zuständig. Wie bei der Leibrente handelt es sich um einen irreversiblen Vertrag, der die Lebenserwartung des ehemaligen, die Immobilie nutzenden Besitzers berücksichtigt.

Der Teilverkauf

Zu den Vorteilen, die der Teilverkauf einer Immobilie bietet, gehört sicherlich die Tatsache, dass derjenige, der dort weiterhin wohnt, der Eigentümer der Immobilie bleibt. Tatsächlich kann der Eigentümer nur einen Teil der Immobilie verkaufen, d.h. eine Summe erhalten, die bis zu 50% des Wertes der Immobilie ausmacht. Er ist für alle Instandhaltungsarbeiten (von kleineren Wartungsarbeiten bis hin zu Modernisierungen) verantwortlich, kann aber entscheiden, ob er die Immobilie vermietet oder nicht. Er kann entscheiden, wann er die Immobilie verkauft, und im Gegensatz zu den beiden oben genannten Optionen ist der Vertrag nicht unumkehrbar. Dies bedeutet, dass der verkaufte Teil der Immobilie jederzeit zurückgekauft werden kann.

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