Anlagen

Drei Fehler, die man vermeiden sollte, wenn man anfängt, an den Finanzmärkten zu investieren

Verfasst von MoneyController am 02.04.2021

Was sind die ersten Schritte, die ein Anleger machen sollte oder besser nicht machen sollte, wenn er beginnt, an den Finanzmärkten zu investieren? Die Unternehmensberatung The Motley Fool hat im Magazin Focus einen Artikel veröffentlicht, in dem die drei Fehler aufgeführt werden, die man auf keinen Fall machen sollte, wenn man als Anfänger mit einer Investition an den Finanzmärkten beginnt.

  1. Über kein Sicherheitsnetz zu verfügen. Es ist sehr wichtig, einen bestimmten Betrag beiseite zu legen, bevor man an den Finanzmärkten investiert. Erstens kann man, wenn man investiert, nicht beliebig über das investierte Kapital verfügen. Darüber hinaus riskiert man bei einem überstürzten Verkauf, dass man ernsthafte Wertverluste erleidet, d. h. man riskiert, sein Investment zu verscherbeln. Experten empfehlen, die Ausgaben für drei bis sechs Monate an einem sicheren Ort zurückzulegen. Damit gelingt es, schwierige Situationen (unvorhergesehene Ausgaben oder der mögliche Verlust des Arbeitsplatzes) bewältigen zu können, ohne dass das Volumen der investierten Ersparnisse beeinträchtigt wird.
  2. Unterschätzen der eigenen Risikotoleranz. Große Chancen am Aktienmarkt können auch große Enttäuschungen, d.h. große Verluste bedeuten. Neben der Beobachtung des rasanten Wachstums bestimmter Aktien sollte man sich laut The Motley Fool noch eine weitere Frage stellen: Was wäre, wenn ich von einem Moment auf den anderen alle oder den größten Teil meiner Investitionen verlieren würde? Natürlich ist das zum Glück keine ganz so wahrscheinliche Situation; aber es lohnt sich zumindest zu überprüfen, ob man es sich leisten könnte. Der Verzicht auf schnelle Gewinne und die Investition in Geduld und Beständigkeit kann nicht nur mehr psychologischen Seelenfrieden bringen, sondern auch bittere Enttäuschungen vermeiden.
  3. Betrachten Sie nicht alles als Gold, was glänzt. An den Finanzmärkten ist es wichtig, seine Anlagestrategie vorauszudenken, und in gewisser Weise ist dies sogar bindend für die Zukunft. Das bedeutet nicht, dass man die eigene Anlagestrategie nicht von Zeit zu Zeit anpassen könnte, sondern dass man sich nicht von der Verlockung plötzlicher hoher Renditen locken lassen sollte. Die Nerven zu behalten und immer über die eigenen Anlageziele nachzudenken, bevor man handelt, ist unerlässlich, um zu vermeiden, in emotionale Fallen zu tappen (die an den Märkten sehr häufig vorkommen) und sich im falschen Investment zu verheddern. 

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