Immobilien

Die Situation des Immobilienmarktes

Verfasst von MoneyController am 13.11.2020

Wie verändert sich der Immobilienmarkt in Deutschland? Die Krise hat die Nachfrage nach größeren Häusern erhöht, ein gewisses Interesse an Häusern in ländlichen Gegenden ist zurückgekehrt und die Nachfrage nach neuen Bürogebäuden ist zurückgegangen. Aber die Preise für Häuser und Wohnungen sowie die Mieten sind trotz der Krise weiter angestiegen. Diese Tatsache wurde kürzlich auch von der Bundesbank sowie vom größten deutschen Immobilienunternehmen, Deutsche Wohnen SE, bestätigt. Die an der Börse notierten Aktien der Deutsche Wohnen könnten zum Jahresende sogar ein Wachstum um bis zu 6% sehen. Dies würde bedeuten, auch für dieses Jahr einen Immobilien-Mini-Boom zu verzeichnen. Der Kauf von Häusern in dieser Zeit wird stark durch die niedrigen Hypothekenzinsen begünstigt, die die Geldpolitik der EU widerspiegeln. Aber den immer günstiger werdenden Hypothekendarlehen entsprechen immer höhere Immobilienpreise. Nur im Osten Deutschlands steigern Häuser ihren Wert nicht so sehr. Dies ist aber an sich kein gutes Zeichen. Einige Kommentatoren waren in diesem Punkt deutlich. Der Grund ist, dass dort die wirtschaftlichen Perspektiven entschieden geringer sind als im Westen. Die Rechnung geht auf, wenn man darüber nachdenkt, dass die großen Städte, obwohl sie am stärksten von der Pandemie betroffen sind, immer noch die besten Lebensbedingungen und die besten Beschäftigungsaussichten garantieren. All dies spiegelt sich in den Immobilienpreisen wider.

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