ETF

Die Rückkehr der Dividenden-ETFs

Verfasst von MoneyController am 09.03.2021

Wie das Magazin extraETF berichtet, war 2020 keineswegs ein gutes Jahr für Dividenden-ETFs, aber es ist nicht gesagt, dass 2021 so schlecht sein wird. Es gibt sogar Grund zu der Annahme, dass es das Jahr sein könnte, in dem diese passiven Anlageprodukte verlorenen Boden wieder gutmachen können.

Beginnen wir jedoch mit der schlechten Nachricht: Dividenden-ETFs haben sich im Vergleich zu anderen Kategorien, wie z. B. Tech-ETFs, aber auch im Vergleich zum Referenzmarktindex (Benchmark) deutlich unterdurchschnittlich entwickelt. In den ungünstigsten Momenten lagen die Verluste bei bis zu 30-40%. Im Allgemeinen haben sie sich auch im Vergleich zur Performance der Märkte in den letzten zehn Jahren unterdurchschnittlich entwickelt.

Dividenden-ETFs sind keine neuen Produkte. In den letzten Jahren haben die Anbieter in der Tat eine wachsende Nachfrage erlebt und sich nicht nur darauf eingestellt, die Nachfrage zu befriedigen, sondern auch das Angebot diversifiziert. Infolgedessen haben sich im Laufe der Zeit drei Arten von Dividenden-ETFs herausgebildet. Die erste berücksichtigt einfach die vergangenen und prognostizierten Dividenden. Die zweite betrachtet die Stabilität der Dividendenausschüttungen und die Ausschüttungsquote genauer. Die dritte berücksichtigt weitere Kriterien, insbesondere die folgenden: Kapitalrendite, Gewinn je Aktie und Cashflow.

Die Aussicht auf eine wirtschaftliche Erholung steht derzeit nicht unmittelbar bevor. Mittelfristig wird sie aber dennoch erwartet. Diese Überlegung ist die Grundlage für die Prognose des ETF-Emittenten SPDR, dass es eine Rückkehr der Dividenden-ETFsgeben wird. Sollte sich die Erholung als solide erweisen, haben diese Arten von ETFs einen entscheidenden Vorteil laut SPDR: ihre derzeitige Unterbewertung im Vergleich zu weitaus teureren Aktiensegmenten.

Wie extraETF erklärt, besteht die bevorzugte Strategie im Bereich der Dividenden-ETFs darin, sich auf „Dividenden-Aristokraten“ zu konzentrieren, d.h. auf Index-Sets wie den S&P High Yield Dividend Aristocrats, in denen die Indizes mit den höchsten Renditen wie der S&P Composite 1500 zusammengefasst sind. Bezogen auf den US-amerikanischen Markt ist das passive Anlageprodukt, über das extraETF schreibt, der SPDR S&P U.S. Dividend Aristocrats UCITS ETF. Innerhalb dieser Anlagekategoriekönnen die Renditen auch mit ökologischen Kriterien kombiniert werden. Dies ist bei zwei Indizes der Fall, dem S&P Developed ESG Dividend Aristocrats Total Return Net und dem UBS ETF (IE) S&P Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF, wie von extraETF vorgeschlagen.

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