Vermögensverwaltung

Die Kunden der Vermögensverwaltung, zwischen neuen Technologien und dem Bedarf an Beratung

Verfasst von MoneyController am 22.12.2020

Das Schweizer Unternehmen Avaloq, das Finanzsoftware herstellt, hat einen Bericht veröffentlicht, der das Ergebnis einer Umfrage zu den Kundenbedürfnissen in Bezug auf die Vermögensverwaltung ist. Wie aus dem Titel hervorgeht („Front-to-Back-Office Report“), konzentrierte sich die Umfrage insbesondere auf die Beziehung zwischen den Kundenbedürfnissen und der Art und Weise, wie Vermögensverwalter mit diesen Bedürfnissen umgehen. Es zeigte sich, dass der Einsatz von Technologie im Zusammenhang mit Verwaltungsprozessen noch stark verbesserungsbedürftig ist. Mithilfe von Technologien kann derzeit nahe Einsatz von Ressourcen für neue Finanzprodukte (Time-to-Market) verbessert werden. Sie können auch verwendet werden, um einige interne Verwaltungsprozesse zu verbessern, z. B. die Überprüfung der Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche. 

Generell befürworten Kunden einen verstärkten Einsatz neuer Technologien. Die Kunden selbst möchten jedoch nicht auf den direkten und persönlichen Kontakt mit ihren Vermögensverwaltern verzichten. Technologien werden also die Berater unterstützen und nicht ersetzen. Letztere (insbesondere natürlich die sogenannten „Front Office“-Mitarbeiter) werden ihrerseits immer mehr Fähigkeiten im technologischen Bereich entwickeln müssen, um ihren Kunden eine wirklich umfassende Beratung bieten zu können.

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