Altersvorsorge

Die Deutschen stehen dem Rentensystem zunehmend pessimistisch gegenüber

Verfasst von MoneyController am 24.03.2021

Es gibt ein Thema, das den Deutschen zunehmend den Schlaf raubt: die Zukunft ihrer Rente. Immer mehr Menschen glauben, dass es in Zukunft immer schwieriger, wenn nicht gar unmöglich sein wird, einen angemessenen Betrag im Rentenalter zu erhalten, mit dem sie ihren Lebensstandardaufrechterhalten können. Dennoch gibt es immer noch viele, zu viele, die ein sehr wichtiges Phänomen in dieser Hinsicht unterschätzen, nämlich den demografischen Wandel.

27% der Deutschen glauben, dass das deutsche Rentensystem zum Scheitern verurteilt ist und 10% von ihnen glauben sogar, dass sie gar keine Rente mehr erhalten werden. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Online-Versicherungsmanagers Clark in Zusammenarbeit mit YouGov, die vom Magazin Cash.Online aufgegriffen wurde. Allerdings sind sich nur 8% der Befragten der Tatsache bewusst, dass die alternde Bevölkerung die eigentliche Ursache für diesen möglichen Zusammenbruch ist. Vereinfacht ausgedrückt wird es in Zukunft immer mehr Rentner und immer weniger Arbeitnehmer in Deutschland geben.

Das deutsche Rentensystem ist eigentlich nicht eindimensional, sondern basiert auf dem sogenannten "3-Schichten-Modell". Das bedeutet, dass es drei Arten von Renten gibt: die gesetzliche Rentenversicherung, die staatlich geförderte Zusatzrente und die private Altersvorsorge. Ernsthaft gefährdet ist natürlich die Basisrente, die komplett vom Staat bezahlt wird. Die Zusatzrente (die ein gemeinsames Engagement des Einzelnen, oft vom Arbeitgeber übernommen, und des Staats beinhaltet) könnte in den kommenden Jahren weiterhin eine gute Kompromisslösung sein. Die eigentliche Chance für die Zukunft ist jedoch der flächendeckende Aufbau eines privaten Rentensystems.

Zusammenfassend könnte man sagen, dass die eigentliche Herausforderung für diejenigen, die sich eine Rente sichern wollen, die ihrem Lebensstil entspricht, darin besteht, herauszufinden, wie man die Rentenlücke schließen kann. Wie Marco Adelt, COO und Mitbegründer von Clark, erklärt, ist es wichtig, sich von Anfang an über die eigenen Bedürfnisse im Klaren zu sein, um dann die erforderlichen Mittel zu deren Erfüllung definieren zu können. In diesem Zusammenhang kann ein Rentenrechner hilfreich sein, den Clark mit seiner App anbietet. Auch MoneyController bietet übrigens einen Service zur Berechnung einer Zusatzrente an: den MoneyController Life Service.

Sobald man die eigenen Ziele festgelegt hat, kann man zum nächsten Schritt übergehen, nämlich der Suche nach den Finanzprodukten, die man zum Erreichen dieser Ziele benötigt. Unter diesem Gesichtspunkt bietet der Markt viele Möglichkeiten, die von der Anlage in Pensionsfonds bis hin zu ETF-Sparplänen reichen. Und wie Marco Adelt erklärt, kann eine gute Kombination von Vorsorgeprodukten entscheidend sein, um die eigenen Ziele zu erreichen. 

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