Immobilien

Die Auswirkungen von Coronavirus auf den Immobilienmarkt

Verfasst von MoneyController am 29.05.2020

Bisher scheint der Immobilienmarkt in Deutschland immun gegen die mit der Coronavirus-Pandemie verbundene Krise geblieben zu sein. Vielleicht könnten die Probleme jedoch jetzt beginnen. Aber sehen wir, was bisher passiert ist. Im April meldet der EPX-Index einen Preisanstieg von 0,7% für Eigentumswohnungen und neue wie auch bestehende Einfamilienhäuser. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise sogar um 11,6% gestiegen. Auch der Wohnimmobilienmarkt ist vorerst stabil. Das Immowelt-Portal verzeichnet, dass in 45 von 60 Städten ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist. Was ist dann das Problem?

Das Forschungs- und Beratungsinstitut Empiricabehauptet, dass in der zweiten Jahreshälfte mit einem Rückgang des Kaufpreises und der Mieten zu rechnen ist. In diesem Fall geht es von optimistischen -10% bis -25%. Auch die Preise für Gewerbeimmobilien und Büros werden voraussichtlich fallen. Insbesondere diejenigen, die für den Einzelhandel, Hotels und Restaurants bestimmt sind werden am stärksten auf Grund der Maßnahmen zur Prävention und sozialen Distanzierung betroffen sein. Das Schicksal der Bürobesitzer könnte sogar noch schlimmer sein, wenn die Unternehmen, die diese Büros besetzen, in Konkurs gehen.

Im Allgemeinen sind jedoch nur sehr wenige Mieter Ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen. Nur 1% von ihnen beantragte die entsprechende staatliche Hilfe. Darüber hinaus gibt Immobilien mit starkerNachfrage wie Rechenzentren. Man muss auch berücksichtigen, dassdie aktuell niedrigen Zinsen ein großer Anreiz sein werden, neue Baufinanzierungen und Darlehenfür den Kauf eines Hauses aufzunehmen. Kurz gesagt, was die Experten erwarten, ist daher eine Kontraktion des Immobilienmarktes, aber kein Zusammenbruch.

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