Banken und Bankprodukte

In Deutschland wenden 126 Banken Negativzinsen an

Verfasst von MoneyController am 09.09.2020

Geldverwaltung wird für deutsche Sparer immer kostspieliger. Waren es vor zwölf Monaten nur 13 Banken und Sparkassen, die negative Zinssätze auf Einlagen berechnet haben, so ist die Zahl jetzt gestiegen: auf 126. Praktisch verzehnfacht. Das Vergleichsportal Verivox hat dies in einer Recherche bekannt gegeben. Nur 27 Institute gewähren einen Freibetrag für diejenigen, die weniger als 100.000 Euro auf ihrem Konto als Guthaben halten. Drei Banken hingegen berechnen Zinsen auf das gesamte Guthaben, unabhängig von der Betragshöhe, und weitere 13 berechnen eine Gebühr für Konten, die bisher immer kostenlos waren. Es sind dies größtenteils Tagesgeldkonten, für die nunmehr eine Gebühr berechnet wird. Oliver Maier, Geschäftsführer von Verivox, sagte in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung, dass dieser Trend mit den Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank im vergangenen September begonnen hat. Wenn es sich vorher um eine Ausnahme handelte - sagte er –, so ist es jetzt die Regel. Die von Verivox analysierte Stichprobe umfasst 800 Banken und Sparkassen, die die Preise auf ihren Websites veröffentlicht haben. Nach Angaben der Bundesbank beträgt die Gesamtzahl der Kreditinstitute in Deutschland 1717.

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