Robo Advisor

Deutsche Bank: „Robo-Advisoring auf dem Vormarsch“. Aber die Deutschen bevorzugen aktives Management und noch mehr die Bank

Verfasst von MoneyController am 27.02.2020

Die Deutsche Bank schätzt, dass wir in naher Zukunft ein schnelles Wachstum der mittels Robo-Advisoring verwalteten Ersparnisse verzeichnen können. Derzeit beläuft sich in Deutschland das von Robotern verwaltete Geld auf 4 Milliarden Euro, könnte jedoch 2025 bereits 25 bis 35 Milliarden erreichen. Infolgedessen könnten, wie im Bericht hervorgehoben, auch die Investitionen in ETFs steigen, die die Hauptinvestition für Robo-Berater darstellen. In der Studie wird auch die Art der Kunden vorgestellt, die sich zunehmend dieser Form der verwalteten Investitionstechnik zuwenden. Es handelt sich hauptsächlich um Männer mittleren Alters mit Girokonten, die dreimal höher sind als der Durchschnitt der Sparer und die seltsamerweise häufiger in ihre Bankfiliale gehen. Trotz der Tatsache, dass dieser, wie von der Deutschen Bank berichtet, einen wachsenden Trend darstellt, bevorzugen deutsche Sparer immer noch eine Art aktives Management – Investmentfonds verwalten etwa 633 Milliarden Euro pro Jahr, verglichen mit 30-35 Milliarden, die in ETFs investiert sind .


Der Bericht der Deutsche Bank zeigt weitere interessante Daten. Die Deutschen sind ein Volk, das sich ganz dem Sparen verschrieben hat. Sie schaffen es, 11% ihres Einkommens zu sparen, gegenüber 5% im übrigen Europa oder 1% in Großbritannien. Im dritten Quartal enthielten die Privatgirokonten 2,237 Milliarden. Dies führt daher zu dem Schluss, dass die meisten Sparer in Deutschland es immer noch vorziehen, ihr Geld auf der Bank zu behalten. Negative Zinsen könnten jedoch viele dazu veranlassen, ihre Ersparnisse investieren zu wollen. In einigen Fällen könnte, wie im Bericht steht, diese Bedingung einige Anleger dazu veranlassen, Robo-Advisoring als Alternative zum aktiven Management in Betracht zu ziehen, da Einsparungen bei den Verwaltungskosten erzielt werden. Wie einige Kommentatoren betont haben, ist jedoch zu beachten, dass das passive Sparmanagement auch Kosten verursacht, von denen einige jedoch nicht sofort erkennbar sind und, wie die Deutsche Bank betont, dass Pensionspläne, die vielen Deutschen besser bekannt sind, einen starken Wettbewerb auf dem Markt ausüben.

 

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