Anlagen

Coronavirus und einige sofortige finanzielle Gegenmaßnahmen

Verfasst von MoneyController am 03.03.2020

Weltweit werden Vorkehrungen getroffen, um neue Infektionen im Zusammenhang mit Coronavirus einzudämmen oder zu verhindern. Es werden jedoch auch  Gegenmaßnahmen in der Finanzwelt ergriffen. Der erste Effekt im Zusammenhang mit dem Virus war ein Zusammenbruch der Börsen, vergleichbar mit dem von den Jahren 2000 oder 2008. Dies geschah mehr oder weniger auf der ganzen Welt, vom Dow Jones bis zum DAX, der inzwischen stark verloren hat - 2.000 Punkte. In der Kolumne zur Finanzierung von „René will Rendite“ riet der Experte von Focus-Online jedoch, nicht in Panik zu geraten und den Verkauf der Aktien zu vermeiden, insbesondere wenn es sich um langfristige Investitionen handelt, denn gerade auf lange Sicht ist der Aktienmarkt in der Lage Verluste auszugleichen. Schon immer schlugen die Experten des Focus Magazins vor, sich auf Edelmetalle und insbesondere auf Gold zu konzentrieren, was in den letzten Monaten zunehmend geschätzt wurde.


Die Frankfurter Allgmeine Zeitung bestätigt, dass die Aktien langfristig ein größeres Potenzial haben, warnt die Anleger jedoch davor, ihnen zu sehr zu vertrauen. Es könnte mittelfristige (und für Pessimisten langfristige) Konsequenzen für die Weltwirtschaft geben. In der Zwischenzeit wenden sich Anleger an Anlagen, die als sicherer eingestuft werden, wie beispielsweise 10-jährige US-Staatsanleihen, deren Rendite auf 1,21% gesunken ist. Chris-Oliver Schickentanz, Chief Investment Strategist bei der Commerzbank, schlug neben Gold und im Gedenken an die Stop-Loss-Instrumente zur Abwehr von Verlusten auch offene Immobilienfonds und bestimmte Kategorien von ETFs vor, gemischt mit eingebauten Derivaten und Futures um Verluste zu decken.

 

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