Finanzmärkte / Wirtschaft

Bundesbank-Präsident befürwortet eine expansive Geldpolitik

Verfasst von MoneyController am 06.11.2020

„Es ist wichtig, dass die Geldpolitik expansiv bleibt“, sagte Bundesbankchef Jens Weidmann. Weidmanns Argumentation ist deutlich. Die neue Infektionswelle wird der Wirtschaft neuen Schaden zufügen. Es ist daher zu vermeiden, dass dem Wirtschaftssystem in einer Krisensituation auch die finanzielle Liquidität fehlt. „Diesmal werden die ökonomischen Folgen aber wahrscheinlich weniger schwerwiegend sein als im Frühjahr, da die Eindämmungsmaßnahmen zielgerichteter sind und die Unternehmen Erfahrung gewonnen haben“, fügte Weidmann hinzu. Die Mitteilung des Bundesbankchefs erfolgt wenige Tage nach der ähnlichen Ankündigung der EZB, die erklärte, sie sei bereit, neue Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft umzusetzen. Die Maßnahmen werden voraussichtlich während der Sitzung am 10. Dezember bekannt gegeben. In der Zwischenzeit sprach sich Weidmann dafür aus, neue Kriterien in die Inflationsberechnung einzubeziehen, beispielsweise die Einbeziehung des selbst genutzten Wohneigentums. „Ich persönlich wäre bereit, einige methodologische Unschärfen zu akzeptieren, um besser die wirklichen Lebensumstände der Menschen widerzuspiegeln“, schloss Weidmann.

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