Bitcoin

Bitcoins rutschen tiefer und tiefer

Verfasst von MoneyController am 25.01.2022

Nach den Anfang November erreichten Allzeithochs haben die Bitcoins einen drastischen Preisverfall erlitten. Hier sind einige Beobachtungen, die Federico Dalla Bona auf der FX Empire-Plattform gemacht hat.

Anstieg und Fall des Bitcoin-Preises

Vor etwa sechs Monaten bewegten sich die Bitcoins in einer ähnlichen Preisspanne wie heute. Das Problem ist, dass die größte Kryptowährung der Welt in der Zwischenzeit ihren historischen Preisrekord erreicht hat und die Marke von 70.000 Dollar erreicht hat. Die Situation hielt nicht lange an: In den letzten drei Monaten haben Bitcoins über 50% ihres Wertes verloren und heute ist ein Bitcoin nur noch knapp über 35.000 USD wert. In den letzten zwei Jahren ist dies der zweite derart starke Kursausschlag. Wie Dalla Bona anmerkt, beginnen viele Anleger, Bitcoins als zu unzuverlässig zu beurteilen, um eine ernsthafte Anlagestrategie darauf aufzubauen.

Positive Hash-Rate: aber ist das genug?

Der Artikel von FX Empire enthält die Meinung des Finanzanalysten Anthony Pompliano. Pompiliano ist über diesen Rückgang nicht besorgt, da die Hash-Rate von Bitcoin weiterhin hoch ist. Die Hash-Rate ist eine Metrik, die die Zuverlässigkeit des Netzwerks hinter der Erstellung und dem Austausch von Bitcoins misst. Solange dieser Wert hoch ist, argumentiert der Experte, wird es Menschen geben, die bereit sind, Kryptowährung zu schürfen und zu kaufen. Wie Dalla Bona erklärt, werden bei dieser Argumentation jedoch zwei Aspekte nicht berücksichtigt. Die erste ist, dass die Hash-Rate seit Januar ebenfalls gesunken ist. Zweitens ist die Hash-Rate eine Messung, die einige der Probleme nicht berücksichtigt, die Kryptowährungen erst noch überwinden müssen.

Die Herausforderungen, denen sich Bitcoin stellen wird

Pompiliano glaubt, dass diejenigen, die Bitcoin schürfen und in Bitcoin investieren, sich nicht dafür interessieren, was in der Welt passiert, von geopolitischen Spannungen bis hin zu den geldpolitischen Maßnahmen der Federal Reserve. Auch wenn es nicht einfach ist, ein solches Desinteresse derjenigen, die in Bitcoin investieren, nachzuweisen, gibt es Herausforderungen, die nicht zu umgehen sind. Hier sind einige davon: a) das Scheitern der Einführung von Bitcoin als Währung in El Salvador; b) die Feindseligkeit vieler Länder und Regulierungsbehörden; c) steigende Energiepreise und die Umweltproblematik des Minings; d) extreme Volatilität.  

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