Bitcoin

Bitcoin, das Wachstum hört nicht auf

Verfasst von MoneyController am 15.03.2021

Bitcoin hat wieder einmal alle Rekorde gebrochen und kostete am Samstag auf der Bitstamp-Plattform 60.400 Dollar. Danach fiel der Wert wieder auf 59.800 Dollar, aber es ist nicht gesagt, dass er nicht bald wieder steigen könnte.

Das Wachstum des Wertes der Kryptowährung Bitcoin scheint also kein Halten zu kennen. Janet Yellen, US-Finanzministerin, hatte vor dem spekulativen Charakter der Währung gewarnt, was dazu führte, dass ihr Wert vorübergehend einbrach. Doch trotz der eindringlichen Warnung erholte sich Bitcoin rasch wieder. Die neue psychologische Schwelle ist beeindruckend und gleichzeitig höchst symbolisch. Zum einen, weil Bitcoin innerhalb eines Jahres seinen Wert verzehnfacht hat. Anfang Januar 2020 wurde die Kryptowährung nämlich mit 6.000 Dollar pro Stück gehandelt. Aber auch wegen der Tatsache, dass der Bitcoin seit seinem Börsendebüt mit einem Wert von 6 Cent pro Stück seinen Wert hunderttausendfach vervielfacht hat.

Wie ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betont, beruht ein Teil des Erfolgs von Bitcoin auf seiner außergewöhnlichen Publizität, sowie auf einem präzisen Bild, das ihn immer begleitet: eine goldene Münze, auf der der Buchstabe „B“, gekreuzt von zwei vertikalen Linien, eingeprägt ist. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass es sich dabei um eine Transposition des Dollarzeichens handelt.

Die Gründe, warum das Investieren in Bitcoin sehr riskant ist, lassen sich in einem Faktum zusammenfassen: Im Gegensatz zu allen staatlichen Währungen hat die Kryptowährung keine institutionalisierte Finanzinstitution hinter sich, d.h. eine Zentralbank, die für ihre Stabilität garantieren kann. Sein Wert hängt allein von Angebot und Nachfrage ab. Können Sie sich nun vorstellen, was es bedeuten würde, wenn der Euro auch nur annähernd vergleichbare Schwankungen wie der Bitcoin hätte? Jetzt strahlt er zwar unter den erfolgreichsten Investments, aber zwischen Februar und März verlor er innerhalb weniger Tage rund 60% seines Wertes.

Was ist also die Funktion von Bitcoin? Wie man auch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen kann, sind die Zahlungen in Bitcoin ein lächerlicher Betrag im Vergleich zu den Tauschgeschäften, die auf Handelsplattformen stattfinden. Diese Kryptowährung dient im Wesentlichen drei Zwecken. Im ersten Fall wird sie verwendet, um an den Märkten zu spekulieren. Im zweiten Fall wird sie von Kriminellen genutzt, um Geld zu waschen oder Transaktionen im Verborgenen durchzuführen. Im dritten Fall, um als Wertanlage in Wertpapierportfolios zu fungieren. Es ist klar, dass es dieser letzte Grund ist, der auch viele Investoren dazu treibt, trotz des Risikos in Bitcoin zu investieren, in der Hoffnung, dass das Wachstum der Kryptowährung noch lange anhalten wird. 

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