Finanzberatung

Beratung: Es ist an der Zeit, in die Revolution der Kommunikation 4.0 einzusteigen

Verfasst von MoneyController am 29.06.2021

Online-Meetings, Videokonferenzen und Webinare: Durch die Pandemie haben sich viele Arbeitnehmer daran gewöhnt, ihre gewohnten Arbeitsbeziehungen vorzugsweise online und nicht persönlich zu führen. Es gibt jedoch Berufe, bei denen die Revolution 4.0 auf Formen der Geschäftsführung angewandt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss: Dies ist der Fall bei der Finanzberatung und der damit verbundenen grundlegenden Kundenbeziehung. Der Experte für Kommunikationstechniken Michael Kienzle, Gründer der Kienzle Success Cooperation, hat in einem Artikel auf Cash.online einige interessante allgemeine Hinweise zu diesem Thema gegeben, auch für den Bereich der Finanzberatung.

In seinem Artikel wendet Kienzle auf Video-Calls oder -Meetings einige wichtige Regeln der Professionalität an, auf die man - wie er sagt - "trotz" des technischen Mediums nicht verzichten sollte. Einige dieser Regeln erinnern an reale Zusammentreffen oder Versammlungen. Ein Berater sollte beispielsweise nie vergessen, seinen Gesprächspartner entsprechend zu empfangen, indem er vielleicht ein paar erste höfliche Worte wechselt und daran denkt, sich immer angemessen zu kleiden. Andere hingegen betreffen den spezifischen digitalen Modus. Es ist zum Beispiel sinnvoll, den Hintergrund, vor dem man sich befindet, geordnet zu halten, oder entsprechendes Licht zu verwenden, um die Mimik gut auszuleuchten.

Bei Online-Meetings sollte man so zwanglos wie möglich vorgehen, damit das Medium nicht als Kommunikationshindernis wahrgenommen wird. Es ist besser, zu Beginn noch ein paar Tests alleine durchzuführen, um nicht auf technische Probleme zu stoßen, die vielleicht andauern und den Gesprächspartner die Aufmerksamkeit oder Geduld verlieren lassen. Eine weitere Sache, die bei der Kommunikation helfen kann, ist die Einbeziehung der Arme oder auf jeden Fall der Hände in den Bildausschnitt, so dass sie die verbalen Äußerungen begleiten und beim Verstehen der Absichten helfen können. Die Tatsache, dass es sich um ein Online-Meeting handelt, bedeutet also nicht, dass man nicht mit den Teilnehmern interagieren könnte, z. B. durch die gemeinsame Nutzung digitaler Whiteboards oder das Stellen von Fragen.

Es passiert oft, dass man einige besonders beschäftigte Gesprächspartner sieht, aber die enge Perspektive verhindert, dass man versteht, was sie tun. Es kann durchaus sein, dass sie sich vielleicht nur Notizen machen oder ein wichtiges Dokumenthinzuziehen. Es ist jedoch immer besser beim Hörer keine Neugier zu wecken und die Konzentration abfallen zu lassen. Daher ist es empfehlenswert, anzukündigen, wenn man ein Papierdokument aufnimmt oder etwas auf dem Computer nachschaut. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass auch unsere Gesprächspartner während einer Online-Beratung oder eines Online-Meetings möglicherweise ihre eigenen Computer konsultieren, um zu überprüfen, ob das, was wir sagen, korrekt ist. Für diesen Fall ist es erforderlich, dass der Inhalt des Gesagten zumindest einer ersten Google-Suche standhält.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man im Internet die gleichen Parameter der Professionalität beachten sollte, wie man dies bei der Durchführung eines realen Meetings tut. Den Generationen Y und Z muss man schließlich nicht einmal erklären, dass Virtual Reality bei der Arbeit durchaus real ist.

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