Anlagen

Fünf Tipps für einen guten Vermögensaufbau

Verfasst von MoneyController am 01.06.2021

Wie lautet die Anleitung für die Akkumulation eines Kapitals, d. h. zum Aufbau eines kleinen Vermögens? Max Geißler hat auf der Vergleichsplattform Biallo.de über die verschiedenen Schritte geschrieben, die dabei zu gehen sind.

Wie jeder seriöse Beitrag zu diesem Thema geht Geissler von einer wichtigen Prämisse aus: Es gibt keine präzise und allgemeingültige Formel für den Vermögensaufbau, da die Bedürfnisse von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, angefangen bei den konkreten Anlagezielen (Ruhestand, Auto, Haus), der Dauer der Anlage, dem verfügbaren Vermögen und der Risikobereitschaft.

Im Hinblick auf das Risiko macht Geissler von vornherein klar, dass es nicht möglich ist, zu investieren, ohne ein bestimmtes Risiko einzugehen. Insbesondere erläutert Geissler das Thema, indem er das Risiko als eine der drei Komponenten, neben Liquidität und Rendite, des "magischen Dreiecks" von Investitionen anführt. Diese drei Komponenten können nie alle drei zusammen optimiert werden, sondern immer nur zwei auf einmal. Um stabile Renditen zu erzielen, ist es daher oft notwendig, sich auf die Rendite und die Begrenzung des Risikos zu konzentrieren und dabei auf Liquidität zu verzichten, d.h. sein Kapital für einen bestimmten Zeitraum zu binden.

Vor einer Investition ist es jedoch immer ratsam, die Einnahmen von zwei bis drei Monaten beiseitezulegen, um sie als Liquiditätsquelle für den Notfall zur Verfügung zu haben. Die Einzahlung auf ein Bankkonto kann eine gute Lösung sein, da dies das Geld vor Risiken schützt und eine einfache Abhebung ermöglicht.

Ist eine Notfallreserve einmal beiseitegelegt, beginnt die eigentliche Zeit des Sparens. Es ist jedoch notwendig zu verstehen, ob es sich um langfristige oder kurzfristige Ersparnisse handelt. Mit anderen Worten, ob die Akkumulation darauf abzielt, ein Auto oder ein Haus zu kaufen (was vielleicht in ein paar Jahren benötigt wird), oder ob man in seine Altersvorsorge investiert (die auch nach vielen Jahren Arbeit kommen kann). Für kurzfristige Sparziele kann man in Betracht ziehen, sein Geld auf einem Festgeldkonto anzusammeln, sofern die Gebühren transparent sind.

Sind die Sparziele hingegen langfristig ausgerichtet, empfiehlt Biallo.de einen Aktiensparplan. Sparpläne bieten in der Regel eine gute Diversifikation, während Aktien trotz allem nach wie vor der attraktivste Anlagesektor hinsichtlich der Rendite sind. ETF-Sparpläne sind außerdem aus Kostensicht sehr wettbewerbsfähig. Es gibt nicht nur herkömmliche reale Unternehmen, sondern auch Robo-Advisors, die diese zur Verfügung stellen können.

Abschließend erwähnt Geißler die Immobilienanlage nicht nur als Wertaufbewahrungsmittel, sondern auch als mögliche Einkommensquelle. Der Immobilienmarkt wächst stetig und hält damit der Inflation stand, aberes ist auch möglich, Einkommen aus der eigenen Immobilie zu erzielen dank der Formel der Immobilienrente.

MEISTGELESENE ARTIKEL VON HEUTE

20.04.2021 verfasst von MoneyController

BaFin und die neue Liste der Finanzdienstleister, von denen man sich fernhalten sollte

Weiterlesen

MEISTGELESENE ARTIKEL DER WOCHE

27.07.2021 verfasst von MoneyController

Honorar oder Provision – was ist das günstigere Gebührenmodell bei Finanzberatung?

Weiterlesen

MEISTGELESENE ARTIKEL DES MONATS

08.07.2021 verfasst von MoneyController

Signalisieren die Renditen von Staatsanleihen das Ende der Erholung oder werden sie wieder steigen?

Weiterlesen

MEISTGELESENE ARTIKEL DES FINANZFORUMS

Klassifikation anschauen