Anlagen

An der Börse in Wasserstoff investieren

Verfasst von MoneyController am 22.12.2020

Deutschland strebt eine nachhaltige Wirtschaft an, in der saubere Energie aus Wasserstoff die durch Kohle erzeugte ersetzen soll. Dieser Prozess wird als „Dekarbonisierung“ bezeichnet. Katherina Reiche, Präsidentin des Nationalen Wasserstoffrats und Vorstandsvorsitzende des Energieunternehmens Westenergie AG, bestätigte die Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland, die 9 Milliarden Euro für die Entwicklung des Sektors vorsieht. Die britische ITM Power und die norwegische Nel, Unternehmen, die sich speziell mit Wasserstoff-Energie befassen, haben an der Börse sofort einen Wertzuwachs verzeichnet. Es ist also möglich, in Unternehmen zu investieren, die sich mit Wasserstoff-Energie befassen.

Aber ist es möglich, in Finanzprodukte zu investieren, deren Strategie auf dem Wasserstoffsektor basiert? Zwei Vermögensverwalter, PVV AG und Albrecht, Kitta & Co, gehören derzeit zu den wenigen, die komplexere Finanzprodukte wie beispielsweise Zertifikate entwickelt haben. Diese Zertifikate werden von der Schweizer Bank Vontobel ausgegeben und umfassen eine Reihe von Wasserstoff produzierenden Unternehmen sowie einige Unternehmen, die mit der Wasserstoffproduktionskette, der Speicherkette und der Wasserstoffmotorenindustrie verbunden sind. Ein kleiner Wasserstoff-Index? Genau, so ist es. Und wenn sich Wasserstoff wirklich als Ersatz für Kohle erweist, sollten wir uns auf eine immer größere Anzahl von Anlageprodukten dieser Art einstellen, wenn nicht sogar auf einen echten Index.

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