Finanzmärkte / Wirtschaft

4 Gründe,die dafür sprechen, dass 2021 ein gutes Jahr zum Investieren wird

Verfasst von MoneyController am 30.12.2020

Stephan Albrech, Vorstand von Albrech& Cie. Vermögensverwaltung in Köln, hat einen Artikel veröffentlicht (der auf der Website von Das Investment erschienen ist), in dem er vier gute Gründe aufzählt, die dafür sprechen, dass 2021 ein gutes Jahr für Investitionen an den Finanzmärkten sein wird.

Der erste Grund betrifft natürlich den Impfstoff. Was noch vor wenigen Monaten wie eine Fata Morgana erschien, ist nun Realität: Der Impfstoff kann die Pandemie besiegen. Natürlich wird es weder einfach noch schnell gehen, Millionen von Menschen zu impfen; es wird endlose Probleme im Zusammenhang mit der Verteilung, Lagerung und Verabreichung der Dosen geben. Aber das Leben von uns allen wird langsam wieder zur Normalität zurückkehren. Die Unternehmen werden ihre Produktion wieder voll aufnehmen und mit einem zusätzlichen Vorteil starten, denn viele Unternehmen werden in der Lage sein, von all den Kostensenkungs- und Rationalisierungsprogrammen zu profitieren, die im Laufe dieses Jahres erprobt und getestet wurden.

Der zweite Grund für Albrech ist, dass die Aktienmärkte nicht überbewertet sind, wie viele glauben: „Wir teilen diese Meinung nicht, auch wenn der sogenannte Multiplikator in manchen Sektoren ambitioniert hoch ausfiel“, schrieb Albrecht. Seine Begründung ist folgende: Erstens, dass niedrige Zinsen die Anleger dazu treiben, Aktien zu kaufen, um höhere Renditen zu erzielen: Welche Alternative könnten sie schließlich haben, außer dieser? Zweitens ist es die reichlich zur Verfügung gestellte Liquidität der Zentralbanken, die - wie von den Banken selbst beabsichtigt - zum Kauf von Wertpapieren anregt.

Der dritte Grund liegt im Ausgang der amerikanischen Wahlen. In den letzten 100 Jahren hat der Markt immer gut auf einen Wechsel der Präsidentschaft in den Vereinigten Staaten reagiert. Generell war im ersten Jahr einer Präsidentschaft immer ein Wachstum von 9% zu verzeichnen. Insbesondere hat Joe Biden eine Reihe von Aktivitäten geplant, die den spezifischen wirtschaftlichen und finanziellen Bedürfnissen der Vereinigten Staaten entgegenkommen. Man spricht von einem umfangreichen Plan struktureller Interventionen (der Zustand des Transportwesens in den USA ist wirklich schlecht), der die Entwicklung von nachhaltigen Technologien und Industriesektoren vorantreiben wird.

Der letzte Grund liegt in der Stärke, die die Märkte demonstrieren konnten. Sie haben nicht nur mit einer spektakulären Erholung auf den starken Rückgang im März reagiert, sondern auch vielen Aktien zu neuen Allzeithochs verholfen. Die Märkte könnten also gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Dass wäre nichts Neues. Genau so reagierte der S&P 500 nach der großen Krise von 1929 und verzeichnete bis zum heutigen Tag ein fast ununterbrochenes Wachstum.

Kurz gesagt, angesichts der Ereignisse in diesem Jahr könnte es sein, dass das Jahr 2021 noch einige Marktturbulenzen bereithalten könnte, Momente der Panik, in denen Anleger Angst haben und massenhaft Aktien verkaufen könnten. Albrech macht aber keinen Hehl daraus, dass 2021 auch das richtige Jahr für den DAX sein könnte, um neue Rekorde zu erreichen. Man spricht von 15.000 oder gar 16.000 Punkten. Angesichts dieser Prämissen bleibt nur die Frage: Warum nicht?

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