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Absolute Return, ein Jahr zum Vergessen

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  • Finanzprodukte
Verfasst am 06.03.2021

2020 war kein einfaches Jahr für Absolute-Return- und Liquid-Alternative-Fonds in Deutschland. Das zeigt eine in Cashonline veröffentlichte Analyse der Vermögensverwaltungsgesellschaft Lupus-alpha, die auf Daten der Firma Refinitiv beruht. Im März 2020 haben Anleger in kürzester Zeit bis zu 25 Milliarden Euro aus diesen Fonds abgezogen und damit eine Vielzahl kleinerer Fonds ausgehöhlt. Die größeren Fonds konnten jedoch ihre Verluste begrenzen. Dann kam die außerordentliche Erholung der Finanzmärkte, und zum Jahresende bescherte das Segment der Absolute-Return- und Liquid-Alternatives den Anlegern sogar eine durchschnittliche Rendite von 1,34 Prozent. Allerdings sank das Investitionsvolumen in diesem Segment um 9,1% auf 249 Milliarden Euro. Der Markt erlebte die höchste Volatilität aller Zeiten und übertraf damit sogar die große Finanzkrise von 2008. Im Allgemeinen verzeichneten sogar die drei Viertel der Fonds, ...

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Wie man Anleihen aus Schwellenländern bewertet

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  • Staatsanleihen und Zinsen
Verfasst am 05.03.2021

Nicht alle Märkte entwickeln sich auf die gleiche Weise, wie Vander Elst, Manager von Degroof Petercam AM, im Interview mit Andreas Harms von „Das Investment“ erklärt. Das Verständnis, welches Land wirklich gerade einen günstigen Konjunkturzyklus und die richtige Geldpolitik hat, ist die entscheidende Voraussetzung für die Investition in die „richtigen“ Staatsanleihen. Im Moment scheint zum Beispiel Ostasien den Wind im Rücken zu haben. Dank China, das als Lokomotive fungiert, dominiert Ostasien bei der Produktion, und die Zentralbanken halten die Inflation unter Kontrolle. In Lateinamerika ist die Situation anders. Der dortige Markt ist viel stärker vom Export von Rohstoffen abhängig, ein Markt, der durch die Pandemie besonders betroffen ist. In der Zwischenzeit hat sich die ohnehin schon niedrige Produktivität dieser Staaten weiter verschlechtert. Brasilien zum Beispiel war gezwungen, die Renditen seiner Staat ...

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Opec treibt Ölpreis in die Höhe

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  • Rohstoffe
Verfasst am 05.03.2021

Auf dem Energiemarkt, insbesondere auf dem Ölmarkt, wird die Sorge um die Zukunft der Wirtschaft in eine Ausweitung der restriktiven Förderpolitik umgewandelt. Das war zumindest die Entscheidung der OPEC+, die am Dienstag zusammenkam, um zu besprechen, inwieweit sie ihre Politik in Bezug auf die globale Wirtschaftslage anpassen sollte. Der saudische Wirtschaftsminister Abdulaziz bin Salman verwendete eine Metapher: Er sagte, dass man den Lichtstreifen vor sich nicht mit den Scheinwerfern eines entgegenkommenden Expresszuges verwechseln sollte. Mit anderen Worten: Trotz einiger positiver Anzeichen (die vor allem von den Märkten kommen), sei die wirtschaftliche Erholung noch weit entfernt. Erst ab Ende 2021 werde mit einer kräftigen Erholung der Nachfrage nach Ölversorgung und -verbrauch gerechnet. Daher beschloss die OPEC+, die Produktionsbeschränkungen beizubehalten. Russlands Energieminister Alexander Nowak bestätigte, was sein saudischer Kolle ...

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Marktkorrekturen möglich, aber kein Zusammenbruch

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  • Finanzmärkte / Wirtschaft
Verfasst am 05.03.2021

Viele „rote Fahnen“ an den Finanzmärkten bedeuten, dass viele Risiken in Sicht sind, aber das bedeutet nicht, dass wir vor einem möglichen Marktcrash stehen. Das behauptet Jens Ehrhardt, Vorstand und Gründer des Vermögensverwalters DJE Kapital, im Interview mit dem Handelsblatt. Aber was sind die „roten Fahnen“, von denen Ehrhardt spricht? Für den Vorsitzenden von DJE Kapital könnte Bitcoin die spektakulärste Spekulationsblase der Geschichte darstellen. Man habe den Eindruck, dass es sich um eine Art gigantischen Kettenbrief handele, der durch die Liquiditätswelle an den Märkten möglich geworden sei. Für Ehrhardt birgt auch der US-Aktienmarkt spekulative Gefahren. Besonders beeindruckend ist der Boom der Tesla-Aktie gewesen. Im Fall von Tesla, wie auch bei anderen Unternehmen, sind zudem die Put-Optionen und Cash-Bestände der Fondsmanager sehr gering. Dies könnte ein Zeichen von Unachtsamkeit ...

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Betriebliche Altersversorgung - wie man einen Generationenkonflikt vermeiden kann

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  • Altersvorsorge
Verfasst am 04.03.2021

In unseren Breitengraden wird es aufgrund der Demografie und des Zinsniveaus immer dringlicher, eine Lösung zu finden, damit das Rentensystem durchhält. Cashonline berichtet insbesondere über den Weckruf von Friedemann Lucius, Vorstandsvorsitzender des Instituts der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V. (IVS). Für Lucius droht das Problem zu einem Generationenkonflikt innerhalb der betrieblichen Altersversorgung (bAV) zu werden. Das von Dr. Lucius angesprochene Problem ist die wachsende Kluft zwischen der alten und der jüngeren Generation im Ruhestand. Niedrige Zinsen treiben die Pensionskosten in die Höhe. Das bedeutet zum einen, dass es für junge Menschen immer teurer wird, für ihr Alter zu sparen. Andererseits werden die bestehenden Renten aufgrund der niedrigen Zinsen immer teurer. Die Folge ist, dass viele Arbeitgeber, gerade um die betriebliche Altersversorgung zu sichern, diese entweder vert ...

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Tech-Aktien: Blase oder ständige Chance?

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  • Megatrends
Verfasst am 04.03.2021

Das spektakuläre Wachstum des Aktienmarktes im Jahr 2020 ist zweifelsohne auch auf das ebenso spektakuläre Wachstum der großen Tech-Giganten, insbesondere der amerikanischen, zurückzuführen. In einer sehr interessanten Analyse, die in Das Investment erschienen ist, erklärt Giorgio Caputo, Direktor des Multi-Asset-Value-Teams bei J O Hambro Capital, was die richtige Art und Weise sein könnte, diese zu berücksichtigen. Spektakuläre Ergebnisse 2020 Auch die Ergebnisse einiger großer Konzerne haben die Erwartungen der Analysten übertroffen. Alphabet, das Unternehmen, dem Google gehört, schloss das Jahr 2020 mit einem Umsatz von 46,2 Milliarden US-Dollar ab, ein Ergebnis, das um ganze 3 Milliarden höher war als die optimistischsten Erwartungen. In ähnlicher Weise beendete auch Amazon das Jahr mit einem Umsatz von 96 Milliarden Dollar, ein Plus von 37% allein in diesem Jahr. Das Unternehmen von Jeff Bezos ver ...

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Die Zahl der privaten Wertpapierdepots in Deutschland übersteigt 25 Millionen

Verfasst am 04.03.2021

Eine weitere aktuelle Zahl zeigt, dass die Deutschen eine immer größere Vertrautheit mit Geldanlagen haben. Die Anzahl der privaten Wertpapierdepots ist auf 25 Millionen gestiegen. Diese Zahl ist die höchste, die die Bundesbank seit 2013, als sie mit der Veröffentlichung dieser Daten begann, jemals gemessen hat. Die Daten beziehen sich auf November 2020 und zeigen einen Anstieg von 7,1% im Vergleich zu 2019. Wie Fondsprofessionell - das die Daten in einem eigenen ausführlichen Bericht analytischer aufbereitet hat - feststellt, bedeutet dies, dass die Deutschen zunehmend glauben, sie können Geld verdienen, indem sie es dem Aktienmarkt anvertrauen. Die Daten werden auch vom Deutschen Aktieninstitut bestätigt, das insbesondere bei jüngeren Anlegernein sehr starkes Wachstum des Interesses am Aktienmarkt festgestellt hat. Noch vor wenigen Jahren war es alles andere als sicher, dass die Deutschen wieder Vertrauen in die Aktienmärkte gewinnen w&u ...

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Regulierung nachhaltiger Geldanlagen: Einige kritische Stimmen sind zu hören

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  • ESG - Nachhaltigkeit
Verfasst am 03.03.2021

Ab dem 10. März tritt die europäische Verordnung „über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor“ auch in Deutschland in Kraft. Das bedeutet im Wesentlichen, dass die Finanzakteure verpflichtet werden, das Thema Nachhaltigkeit mit ihren Kunden zu besprechen. Neben der Ansicht derer, die meinen, dass dies die richtige Maßnahme ist, gibt es jedoch auch diejenigen, die glauben, dass es eine weitere Verkomplizierung sei, mit der die Finanzindustrie konfrontiert wird. Johannes Sczepan, Geschäftsführer von Plansecur (eine konzernunabhängige Unternehmensgruppe für Finanzplanung und Vermittlung), ist der Meinung, dass man sich diese Maßnahme hätte sparen können. Sczepan behauptet, dass die Finanzberater sich des Themas Nachhaltigkeit bereits sehr bewusst waren. Nicht unter dem Gesichtspunkt einer, wie er es nennt, „sozial-romantischen Utopie“, sondern unter dem Gesichtspunkt der ...

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Immobilieninvestitionen, bereit für einen Neuanfang

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  • Immobilien
Verfasst am 03.03.2021

Der Immobilienberater Jones Lang Lasalle (JLL) hat eine Analyse der Situation des globalen Immobilien-Investmentmarktes veröffentlicht. Die Analyse zeigt, dass das vergangene Jahr auch für den Immobiliensektor hart war, dass sich der Sektor aber im Jahr 2021 schnell erholen dürfte. Beginnen wir mit dem Rückgang im Jahr 2020. Nach Angaben von JLL betraf dies in den ersten drei Quartalen mehr als ein Drittel des Volumens des direkten gewerblichen Investitionsvolumens. Von April bis Juni betrug der Marktrückgang sogar 51%. In Asien lag der Rückgang bei 39%, in den USA sogar bei 65%. Im dritten Quartal begannen die Investitionen wieder zu steigen, blieben aber noch weit von ihrem Vorkrisenniveau entfernt. Der Markt war in den USA immer noch um 44% und in Asien um 28% rückläufig. JLL stellt fest, dass trotz der Krise erstklassige Büroimmobilien für Investoren attraktiv bleiben. Dies zeigen die Zahlen der Netto-Anfangsrendite, die sich mit ...

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Ökonomen beginnen, ihre Meinung über Lockdowns zu ändern

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  • Finanzmärkte / Wirtschaft
Verfasst am 03.03.2021

In Zusammenarbeit mit dem Münchener Ifo-Institut hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Umfrage unter Wirtschaftswissenschaftlern an verschiedenen deutschen Universitäten durchgeführt. Insgesamt nahmen 177 Ökonomen teil. Gegenstand der Umfrage war die Wirtschaftspolitik als Reaktion auf die Pandemiekrise. Die Umfrage ergab, dass nur 2% der Ökonomen mit der Regierungspolitik wirklich zufrieden sind. Zählt man diese zu denjenigen hinzu, die sich selbst als „ziemlich zufrieden“ bezeichnen, kommt man auf nur 22%. Dagegen erreichen die „ziemlich unzufriedenen“ und „sehr unzufriedenen“ zusammengenommen 47%. Der Rest der Stichprobe ist „telis-teils“. Zu den am meisten kritisierten Dingen gehören die Komplexität und Diskontinuität des von der Regierung versprochenen Hilfspakets. Im Vergleich zu früheren Umfragen scheint die Position zu Betriebsschließungen und Mobilitätseins ...

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Wie man die Gefahr eines Marktcrashs überwindet

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  • Finanzmärkte / Wirtschaft
Verfasst am 02.03.2021

Wann wird der nächste Marktcrash stattfinden? Steht die nächste Krise schon vor der Tür oder wird sie noch lange auf sich warten lassen? Während es sicherlich notwendig ist, zu versuchen herauszufinden, wann der nächste Marktcrash eintreten könnte, so ist es genauso wichtig, sich darauf vorzubereiten. In seinem Artikel im Online-Magazin Das Investment stellt Redakteur Gottfried Urban eine Strategie für den Umgang mit dieser Phase der besonderen Marktunsicherheit kurz dar. Zunächst einmal muss zwischen zwei verschiedenen Arten von Investoren unterschieden werden. Es gibt diejenigen, die von Anfang an eine bestimmte Form der Rendite anstreben. Für sie kann der Weg des Girokontos nicht funktionieren und sie wenden sich bereitwillig den Finanzmärkten zu und investieren entsprechend ihrem Risikoprofil. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die einfach nur ihr Vermögen durch Investitionen erhalten wollen. Die klassische Formel ...

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Wie wählen Sie Ihren Finanzberater aus? Die Antwort des Vorstands der Bürgerbewegung Finanzwende

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  • Finanzberater
Verfasst am 02.03.2021

Der Präsident der Bürgerbewegung Finanzwende und Grünen-Politiker Gerhard Schick gab der Zeitschrift Ökotest ein interessantes Interview. Hier sind seine Antworten zu einer sehr wichtigen Frage: Wie wählen Sie Ihren Finanzberater aus? Für Schick muss der Fokus des Finanzberaters auf dem Auftrag liegen, den ihm der Kunde erteilt. Mit anderen Worten: Der Berater muss ausschließlich im Interesse des Kunden handeln, genau wie ein Rechtsanwalt oder ein Steuerberater. Für Schick ist ein provisionsbasierter Berater daher nicht die beste Garantie. Obwohl es, wie er zugibt, sicherlich viele seriöse Fachleute gibt, bleibt ihr Hauptziel der Verkauf und nicht die Beratung. Für Schick ist es die beste Lösung, sich an einen Honorarberater zu wenden. Der Vorteil ist, dass der Berater nie unter dem Druck steht, Produkte verkaufen zu müssen, auch wenn diese nicht benötigt werden. Er kann seinem Kunden auch, wenn nötig, von ei ...

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